Anhaltende Hitze und Trockenheit haben in mehreren Regionen Frankreichs zu schweren Waldbränden geführt. Besonders betroffen ist die Atlantikküste, wo ein Campingplatz evakuiert werden musste. Tausende Urlauber wurden in Sicherheit gebracht, während die Feuerwehr gegen die Flammen kämpft.
Hitze und Trockenheit begünstigen Brände
Die französischen Behörden warnen vor einer anhaltenden Hitzewelle, die die Waldbrandgefahr weiter erhöht. In den Departements Gironde und Landes wurden bereits mehrere tausend Hektar Wald zerstört. Die Feuerwehr ist mit Einsatzkräften aus dem ganzen Land im Einsatz, unterstützt von Löschflugzeugen.
Tausende Urlauber betroffen
Besonders dramatisch ist die Lage an der Atlantikküste: Ein Campingplatz mit mehr als 1.000 Stellplätzen musste geräumt werden. Die Urlauber wurden in Turnhallen und andere provisorische Unterkünfte gebracht. „Die Situation ist ernst, aber wir haben die Evakuierung geordnet durchgeführt“, sagte ein Sprecher der örtlichen Präfektur. Insgesamt sind nach Angaben der Behörden rund 6.000 Menschen von Evakuierungen betroffen.
Landesweite Warnungen
Die französische Wetterbehörde Météo France hat für mehrere Départements die höchste Warnstufe ausgerufen. In den betroffenen Gebieten gelten strikte Verbote für offenes Feuer. Die Regierung rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. „Jeder Funke kann eine Katastrophe auslösen“, warnte Umweltminister Christophe Béchu.
Klimawandel als Treiber
Experten sehen einen direkten Zusammenhang zwischen den immer häufigeren und heftigeren Waldbränden und dem Klimawandel. Die Trockenheit in Frankreich hat in den letzten Jahren zugenommen, die Waldbrandsaison beginnt früher und endet später. Im vergangenen Jahr wurden in Frankreich mehr als 50.000 Hektar Wald durch Brände zerstört.



