Angriff im Westen des Niger fordert 16 Tote unter Soldaten der Junta
Im Westen des Niger sind bei einem Angriff 16 Soldaten der regierenden Militärjunta getötet worden. Die staatliche Nachrichtenagentur ANP berichtete am Sonntag von einem „Terroranschlag“, bei dem zudem 23 Soldaten verletzt wurden. Laut ANP wurden auch 15 der Angreifer getötet. Der Angriff ereignete sich bereits am Freitag nahe der Grenzen zu Mali und Burkina Faso.
Suche nach Angreifern läuft weiter
Die Einsätze zur Suche nach den Angreifern, „zum Durchkämmen des Gebiets und zur Sicherung der Region“ würden fortgesetzt, meldete ANP. Die Region im Dreiländereck Niger, Mali und Burkina Faso ist ein Hotspot für Angriffe islamistischer Gruppen.
Hintergrund: Islamistische Gewalt seit Jahren
Der Niger ist seit rund zehn Jahren mit tödlicher Gewalt durch Islamistengruppen konfrontiert, die mit dem Extremistennetzwerk Al-Kaida und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Verbindung stehen. Seit 2023 wird das Land von einer Militärjunta regiert, der es bisher nicht gelungen ist, die Gewalt einzudämmen. Insbesondere im Dreiländereck zwischen dem Niger, Mali und Burkina Faso werden immer wieder zahlreiche tödliche Anschläge verübt.



