Wachsende Unruhen in Belfast nach brutaler Messerattacke
In Belfast hat sich die Lage nach einem versuchten Enthauptungsangriff auf einen Mann durch einen sudanesischen Migranten weiter zugespitzt. Die Polizei setzte am Abend Wasserwerfer ein, um Demonstranten aufzuhalten, die sich auf den Weg zu einem Migrantenhotel gemacht hatten. Die Menge bewarf die Einsatzkräfte mit Steinen und herausgerissenen Holzstücken.
Hintergrund der Eskalation
Der Vorfall ereignete sich auf einem Supermarktparkplatz, wo ein Mann mit einem Messer schwer verletzt wurde. Zeugen sprachen von einer versuchten Enthauptung. Der mutmaßliche Täter, ein sudanesischer Migrant, wurde festgenommen. Die Tat hat die ohnehin angespannte Stimmung in der nordirischen Stadt weiter angeheizt.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte es vereinzelte Proteste gegen Migrantenunterkünfte gegeben. Nun eskalierte die Gewalt: Die Demonstranten zogen in Richtung eines Hotels, in dem Asylbewerber untergebracht sind. Die Polizei riegelte die Straßen ab und setzte Wasserwerfer ein, um die Menge auseinanderzutreiben.
Reaktionen der Behörden
Die nordirische Polizei sprach von einer „ernsten Lage“ und rief die Bevölkerung zur Besonnenheit auf. Politiker aller Parteien verurteilten die Gewalt. Der britische Innenminister kündigte eine verstärkte Polizeipräsenz in Belfast an. „Wir werden nicht zulassen, dass Kriminelle unsere Straßen terrorisieren“, erklärte er.
Anwohner zeigten sich verängstigt. Ein BILD-Reporter vor Ort berichtete von großer Angst vor weiteren Ausschreitungen. Viele Bewohner fordern ein härteres Vorgehen gegen Gewalttäter und eine Überprüfung der Migrationspolitik.
Weitere Vorfälle in Großbritannien
Die Messerattacke in Belfast reiht sich ein in eine Serie von Gewalttaten mit Messern in Großbritannien. In Manchester nahm die Polizei einen Messer-Mann mit einem Taser fest. In Bielefeld wurden Blutspuren auf einem Supermarktparkplatz gefunden. In Ulm stoppte die Polizei einen Tatverdächtigen mit Schüssen. Und in Bayreuth überwältigte die Polizei einen weiteren Messer-Angreifer.
Die Behörden stehen vor der Herausforderung, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Integration von Migranten zu fördern. Die Debatte über die Migrationspolitik wird durch solche Vorfälle weiter angeheizt.



