Schwerer Erdrutsch nach Starkregen in China: Häuser verschüttet
Erdrutsch in China: Häuser verschüttet, Tausende evakuiert

Starkregen im Südwesten Chinas hat in der Metropole Chongqing einen verheerenden Erdrutsch ausgelöst. Zahlreiche Wohnhäuser wurden verschüttet, Menschen mussten gerettet werden, und Tausende Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Der Vorfall ereignete sich nach tagelangen, extremen Niederschlägen, die die Region heimsuchten.

Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren

Die örtlichen Behörden bestätigten, dass Rettungskräfte sofort nach dem Abgang der Erdmassen im Einsatz waren. Bislang konnten mehrere eingeschlossene Personen befreit werden. Die genaue Zahl der Verschütteten ist noch unklar. Laut Augenzeugenberichten, die von der Nachrichtenagentur AP verbreitet wurden, waren die Erdmassen mehrere Meter hoch und rissen Bäume und Fahrzeuge mit sich.

Tausende Menschen evakuiert

Als Vorsichtsmaßnahme ordneten die Behörden die Evakuierung von mehr als tausend Anwohnern aus den gefährdeten Gebieten an. In Notunterkünften wurden Betten und Verpflegung bereitgestellt. Die Stadtregierung von Chongqing rief die höchste Alarmstufe für Erdrutsche aus. Meteorologen warnen vor weiteren Regenfällen, die die Lage verschärfen könnten.

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Hintergrund: Extreme Wetterlage

Bereits in den vergangenen Wochen hatte es in weiten Teilen Chinas ungewöhnlich starke Regenfälle gegeben. In der Provinz Sichuan und angrenzenden Regionen kam es zu Überschwemmungen und Hangrutschungen. Klimaforscher führen die extremen Wetterereignisse auf den Klimawandel zurück, der die Intensität von Niederschlägen erhöht.

Auswirkungen auf die Infrastruktur

Der Erdrutsch blockierte mehrere wichtige Verkehrswege, darunter eine Fernstraße und eine Eisenbahnstrecke. Die Reparaturarbeiten haben begonnen, doch die Behörden rechnen mit tagelangen Behinderungen. Auch die Strom- und Wasserversorgung in den betroffenen Vierteln war zeitweise unterbrochen. Techniker arbeiten daran, die Leitungen wiederherzustellen.

Solidarität und Hilfe

Die chinesische Regierung entsandte zusätzliche Rettungsteams und Hubschrauber in die Region. Freiwillige aus der Bevölkerung halfen bei der Evakuierung und Versorgung der Obdachlosen. In den sozialen Medien zeigten Nutzer ihre Anteilnahme und teilten Aufrufe zur Spende von Kleidung und Lebensmitteln. Die Lage bleibt angespannt, während die Einsatzkräfte unermüdlich nach Überlebenden suchen.

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