Ein tragischer Haiangriff hat sich vor der Küste Westaustraliens ereignet. Ein 35-jähriger Mann wurde beim Speerfischen von einem etwa 4,5 Meter langen Hai attackiert und erlitt tödliche Bissverletzungen an beiden Beinen. Seine Familie musste die schreckliche Attacke mit ansehen.
Angriff vor Michaelmas Island
Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 11:20 Uhr Ortszeit vor der Insel Michaelmas Island nahe Albany im Süden Westaustraliens. Der Mann war mit seiner Familie zum Speerfischen unterwegs, als der Hai zuschlug. Nach Polizeiangaben brachte die Familie den Schwerverletzten mit einem Boot zurück ans Ufer, wo bereits Rettungskräfte warteten. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche konnte der 35-Jährige nicht gerettet werden.
Behörden rufen zu Vorsicht auf
Nach der Attacke riefen die Behörden die Bewohner der Region um Michaelmas Island zu erhöhter Vorsicht auf. Strände wurden gesperrt, und die Menschen wurden aufgefordert, das Wasser zu meiden. Grant Cavanagh, ein Bewohner der Insel, zeigte sich überrascht: „Wir haben hier unten nicht wirklich viele Haiangriffe. Für mich ist dies der erste bekannte Fall in der Gegend, bei dem jemand von einem Hai gebissen wurde.“ Er glaubt jedoch nicht, dass der Vorfall die Menschen dauerhaft vom Wasser fernhalten wird.
Seltene Haiangriffe in der Region
Haiangriffe sind vor Westaustralien zwar nicht unbekannt, aber dennoch selten. Die Behörden arbeiten nun daran, den genauen Hergang zu rekonstruieren. Die Familie des Opfers wird psychologisch betreut. Der Vorfall hat in der örtlichen Gemeinschaft Bestürzung ausgelöst. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



