Neun Jahre Funkstille: Vater darf Söhne nur per Brief kontaktieren
Neun Jahre Funkstille: Vater darf Söhne nur per Brief kontaktieren

Neun Jahre Funkstille: Ein Vater darf seine Söhne, die nach Japan entführt wurden, weder sehen noch anrufen. Björn Echternach ist es nur gestattet, ihnen einmal im Monat einen Brief zu schreiben. Er zahlt weiterhin Unterhalt, kennt aber nicht einmal ihre Adresse.

Hintergrund der Entführung

Die Mutter war 2017 mit den beiden Söhnen nach Japan gereist und kehrte nicht zurück. Deutsche Gerichte stuften die Handlung als widerrechtlichen Kindesentzug ein. Dennoch blieb die Durchsetzung des Sorgerechts international schwierig.

Aktuelle Situation

Echternach betont die emotionale Belastung: „Ich kann nicht verstehen, warum mir selbst der Kontakt per Telefon verwehrt wird.“ Er hofft auf eine Änderung der japanischen Gesetze, die eine Rückführung ermöglichen könnte. Bislang sind alle Versuche gescheitert.

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Rechtliche und diplomatische Bemühungen

Der Fall zeigt die Grenzen des Haager Übereinkommens über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung auf. Japan hat das Abkommen 2014 unterzeichnet, setzt es aber nur unzureichend um. Die Bundesregierung unterstützt Echternach, konnte jedoch keine Lösung erzwingen.

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