Seltenes Wetterphänomen: Rote Kobolde blitzen über Tibet
Rote Kobolde blitzen über Tibet

Ein seltenes und spektakuläres Wetterphänomen wurde über Tibet eingefangen: Rote Kobolde, auch als Red Sprites bekannt, zuckten am Nachthimmel. Einem chinesischen Astrofotografen gelangen beeindruckende Aufnahmen dieser extrem kurzlebigen Blitze.

Was sind Rote Kobolde?

Rote Kobolde sind großflächige, elektrische Entladungen, die in Höhen von bis zu 100 Kilometern über heftigen Gewittern auftreten. Sie dauern nur wenige Millisekunden und sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Ihre rötliche Färbung entsteht durch die Anregung von Stickstoffmolekülen in der oberen Atmosphäre.

Die Aufnahmen aus Tibet

Der Astrofotograf, der die Blitze in den frühen Morgenstunden über Tibet filmte, jagt diesem Phänomen bereits seit vier Jahren hinterher. Es brauche unzählige Versuche, um perfekte Aufnahmen zu machen. Dieses Mal habe sich die Mühe gelohnt: Es seien die klarsten und größten Sprites, die er je aufgenommen habe. Die Bilder zeigen die roten Kobolde in ihrer ganzen Pracht.

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Seltenheit und Bedeutung

Solche Aufnahmen sind extrem selten, da die Sprites nur kurz und schwer vorhersehbar sind. Sie bieten Wissenschaftlern wertvolle Einblicke in elektrische Phänomene in der oberen Atmosphäre. Die Aufnahmen aus Tibet tragen dazu bei, das Verständnis dieser Blitze zu vertiefen.

Der Fotograf betont, dass die Geduld und die vielen Fehlversuche sich letztendlich ausgezahlt haben. Die roten Kobolde über Tibet sind ein weiteres Beispiel für die faszinierenden Naturphänomene, die unser Planet zu bieten hat.

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