14 Tote bei russischem Raketenangriff auf Kiew
14 Tote bei Raketenangriff auf Kiew

In der Nacht auf den 5. August 2026 wird die ukrainische Hauptstadt Kiew Ziel eines massiven russischen Raketenangriffs. Mindestens 14 Menschen kommen dabei ums Leben, 27 weitere werden verletzt. Die Angriffe treffen mehrere Ziele in und um die Millionenstadt. Sirenen heulen, Explosionen erschüttern die Stadt – für viele Einwohner wird die Nacht zum Albtraum.

Einschläge in der gesamten Stadt

Nach Angaben der örtlichen Behörden schlugen die Raketen in verschiedenen Stadtteilen ein. Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz, um Verletzte zu bergen und Brände zu löschen. Die genaue Zahl der Opfer könnte noch steigen, da einige Gebäude einstürzten und unter den Trümmern weitere Menschen vermutet werden.

Die ukrainische Luftwaffe meldete, dass ein Teil der Raketen abgefangen werden konnte. Doch die Anzahl der Projektile war so hoch, dass mehrere Geschosse ihr Ziel erreichten. Ein Sprecher der Militärverwaltung von Kiew erklärte: „Die Angriffe zielten auf zivile Infrastruktur, darunter Wohngebäude und ein Industriegebiet.“

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UNESCO-Weltkulturerbe in Flammen

Besonders tragisch: Bei dem Angriff wurde auch ein Gebäude getroffen, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das historische Bauwerk geriet in Brand und wurde schwer beschädigt. Die genaue Identität des Gebäudes wird noch ermittelt, aber erste Berichte deuten auf eine Kirche aus dem 11. Jahrhundert hin.

Die UNESCO zeigte sich bestürzt und verurteilte den Angriff auf das kulturelle Erbe. In einer Stellungnahme hieß es: „Der Schutz von Kulturgütern ist in bewaffneten Konflikten eine völkerrechtliche Verpflichtung.“ Die Organisation kündigte an, Experten zur Schadensbewertung zu entsenden.

Internationale Reaktionen

International stieß der Angriff auf scharfe Kritik. Die EU-Außenbeauftragte nannte die Attacke „barbarisch“ und forderte eine verstärkte Luftverteidigung für die Ukraine. Auch die USA verurteilten den Angriff und kündigten weitere Militärhilfe an.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach in einer Videobotschaft von einem „Terrorakt“ und versprach, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Er forderte erneut moderne Flugabwehrsysteme, um die Städte besser schützen zu können.

Lage in der Region

Der Angriff auf Kiew ist Teil einer Serie russischer Luftangriffe in den letzten Tagen. Auch andere Städte wie Charkiw und Odessa wurden beschossen. Die ukrainische Armee meldete ihrerseits erfolgreiche Gegenangriffe, darunter die Zerstörung mehrerer russischer Stellungen.

Die Lage bleibt angespannt. In Kiew wurden zusätzliche Notunterkünfte eingerichtet, und die Behörden riefen die Bevölkerung auf, bei weiteren Luftalarmen Schutz zu suchen. Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen, während die Rettungsarbeiten andauern.

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