Bei einem tragischen Bootsunglück in der Bucht von San Francisco ist ein Mensch ums Leben gekommen, drei weitere werden vermisst. Das rund 15 Meter lange Kabinenkreuzer „Volare“ kenterte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) etwa 550 Meter vor der berüchtigten Gefängnisinsel Alcatraz. An Bord befanden sich nach Angaben von US-Medien etwa 20 Menschen sowie ein Hund, der ebenfalls ums Leben kam.
Rettungskräfte im Großeinsatz
Die Feuerwehr von San Francisco teilte auf der Plattform X mit, dass ein Mensch nach der Rettung gestorben sei. Drei Personen wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht und befinden sich in stabilem Zustand. Die Rettungskräfte suchten auch in der Nacht mit Booten, Hubschraubern und Tauchern nach den Vermissten, wie die „Los Angeles Times“ unter Berufung auf die Küstenwache berichtete.
Ursache noch unklar
Der St. Francis Yacht Club war der Ausgangspunkt der Unglücksfahrt. Gegen 15.37 Uhr Ortszeit gingen mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein. An der Rettungsaktion beteiligten sich neben der Feuerwehr und Polizei von San Francisco auch die US-Küstenwache sowie weitere Rettungsdienste aus der Region. Die Ursache des Kenterns war zunächst unklar.



