Iran-Krieg: Trump will hochangereichertes Uran übernehmen
Iran-Krieg: Trump will Uran aus Iran übernehmen

Trump: USA sollen hochangereichertes Uran aus dem Iran übernehmen

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass die Vereinigten Staaten im Rahmen eines derzeit diskutierten Abkommens die iranischen Bestände an hochangereichertem Uran übernehmen werden. „Wir werden es uns in nicht allzu ferner Zukunft holen“, sagte Trump. Die Uran-Vorräte Teherans gelten als einer der Hauptstreitpunkte in den Verhandlungen zwischen beiden Ländern.

USA: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe

Israel und der Libanon haben sich nach Angaben der USA auf eine Waffenruhe geeinigt. Voraussetzung sei, dass die Hisbollah-Miliz das Feuer vollständig einstellt und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückzieht, teilte das US-Außenministerium mit. Zudem sollen Testgebiete eingerichtet werden, in denen ausschließlich die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt. In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein umfassendes Abkommen zu erzielen.

Iran: Kontakte zu USA nicht abgerissen – aber keine Fortschritte

Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi erklärte in einem Interview, dass die Kontakte zwischen Teheran und Washington nicht abgerissen seien, es jedoch keine Fortschritte bei den Verhandlungen gebe. Beide Seiten prüften derzeit ausgetauschte Entwürfe. Zudem warnte der Minister: Sollte Israel Beirut angreifen, werde der Iran entschlossen reagieren. US-Präsident Trump wies Berichte über einen Abbruch der Gespräche zurück und betonte, die Verhandlungen liefen ununterbrochen weiter.

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Ein Toter und dutzende Verletzte nach iranischem Angriff auf Kuwait

Bei einem iranischen Drohnen- und Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait sind mindestens 63 Menschen verletzt und ein Mensch getötet worden. Das Passagiergebäude wurde schwer beschädigt. Kuwait hat daraufhin zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und deren Ausreise angeordnet. Die Bundesregierung verurteilte den Angriff „aufs Schärfste“.

Trump würde Chamenei „gerne treffen“

US-Präsident Donald Trump hat sich zu einem Treffen mit dem iranischen Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei bereiterklärt. „Ja, ich würde ihn gerne treffen – ich würde jeden treffen“, sagte Trump in einem Interview. Chamenei nehme in der iranischen Führung eine entscheidende Rolle ein. Trump nährte zugleich Spekulationen, Chamenei sei im Krieg schwer verwundet worden.

Netanjahu: Konflikt mit Iran nicht vorbei – Land aber geschwächt

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, der Konflikt mit dem Iran sei noch nicht ausgestanden, das Land sei jedoch geschwächt. Mit Trump stimme er in den wesentlichen Punkten überein. Entscheidungen über das Vorgehen gegen die Hamas würden gemeinsam mit dem Friedensrat getroffen, während Beschlüsse über den Iran bei Trump lägen.

USA sanktionieren größte iranische Kryptobörse

Die USA haben Sanktionen gegen die größte iranische Kryptowährungsbörse Nobitex sowie deren Führungsebene verhängt. Das US-Finanzministerium wirft dem Unternehmen vor, der Regierung in Teheran bei der Umgehung westlicher Strafmaßnahmen geholfen zu haben. Die Maßnahmen folgen auf eine Recherche der Nachrichtenagentur Reuters.

US-Militär: Iranische Angriffe in der Golfregion abgewehrt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen größeren Angriff des Irans auf Ziele in der Golfregion erfolgreich abgewehrt. Mehrere ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden. Als Reaktion seien „Selbstverteidigungsschläge“ auf eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm durchgeführt worden.

Bau von mehr als 2000 neuen Wohnungen im Westjordanland genehmigt

Israel hat den Bau von 2162 neuen Wohnungen in drei jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Die meisten Staaten betrachten diese Siedlungen als völkerrechtswidrig. Das Büro von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte die Ankündigung scharf.

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Rubio hofft auf Friedenserklärung von Israel und Libanon

US-Außenminister Marco Rubio hofft nach neuen Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon auf eine gemeinsame Erklärung über ein Ende der Kämpfe. Ziel sei ein Aktionsplan für Sicherheit im Libanon, der unabhängig von der Hisbollah sei. Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah gilt als eines der größten Hindernisse für ein Ende des Krieges mit dem Iran.