Texas Überschwemmungen: Gouverneur bestätigt ersten Todesfall
Texas Überschwemmungen: Erster Todesfall bestätigt

Gouverneur Greg Abbott hat den ersten Todesfall durch die schweren Überschwemmungen in Texas bestätigt. Das Opfer kam in der Nacht zum Freitag flussabwärts der Bezirkshauptstadt Kerrville ums Leben. Abbott warnte die Bevölkerung vor den Gefahren in Kerr County und dem südlich gelegenen Uvalde County. Er kündigte an, die betroffenen Gebiete zeitnah zu besuchen.

Warnungen vor tödlicher Flutwelle

Bereits am Donnerstagmorgen hatte der Nationale Wetterdienst von Austin und San Antonio vor Sturzfluten gewarnt. In einem X-Post hieß es: „Eine GROßE und TÖDLICHE FLUTWELLE bewegt sich flussabwärts.“ Anwohner wurden aufgefordert, sich sofort in höher gelegene Gebiete zu begeben. Gegen Mittag folgten Warnungen vor weiteren Niederschlägen.

Kerrville liegt etwa eine Stunde nordwestlich von San Antonio. Uvalde County befindet sich rund anderthalb Autostunden westlich von San Antonio. Laut US Census zählte der Bezirk Uvalde 2025 schätzungsweise 25.000 Einwohner, der Kerr-Bezirk etwa 54.000 Einwohner.

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Bereits im Vorjahr verheerende Sturzflut

Erst im vergangenen Sommer hatte eine Sturzflut in Texas mehr als 100 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens 161 Menschen wurden damals vermisst. Den Behörden wurde vorgeworfen, dass Warnsysteme nicht funktioniert hätten. Abbott betonte nun, das Sirenenwarnsystem habe beim aktuellen Vorfall funktioniert und das Opfer sei „kein Camper“ gewesen.

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