Texas: Zwei Tote bei historischen Überschwemmungen – 230 gerettet
Texas: Zwei Tote, 230 Gerettete bei Fluten

Die Zahl der Todesopfer bei den schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas ist auf zwei gestiegen. Gouverneur Greg Abbott sprach bei einer Pressekonferenz von einem „historischen Hochwasserereignis“. Mehr als 230 Menschen seien bisher von Einsatzkräften gerettet worden, so Abbott.

Lebensbedrohliche Lagen in Uvalde und Johnson City

„Lebensbedrohliche, katastrophale Überschwemmungen stellen heute Abend, in der Nacht und bis in die frühen Morgenstunden hinein weiterhin unser Hauptrisiko dar“, warnte Abbott. Besonders gefährlich sei die Lage in Uvalde und Johnson City, die im Westen der Großstadt Austin liegen. Der nahe Uvalde fließende Nueces River werde in der Nacht voraussichtlich einen 30 Jahre alten Höchststand übertreffen. „Der Nueces River in der Nähe des Tals hat eine doppelt so hohe Durchflussmenge wie die Niagarafälle“, sagte Abbott.

Wetterdienst warnt vor weiteren Überschwemmungen

Laut dem Nationalen Wetterdienst könnten bis Freitag (Ortszeit) in Dutzenden Countys in West-Texas lebensbedrohliche Überschwemmungen auftreten. Abbott rief die Bevölkerung dazu auf, die Gefahr nicht zu unterschätzen. Wer mit seinem Auto überflutete Straßen befahre, auch wenn sie ungefährlich aussähen, begebe sich in Lebensgefahr.

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Bereits im Sommer 2024 verheerende Fluten

Erst im vergangenen Sommer war die Region von verheerenden Überschwemmungen betroffen. Nach damaligen Angaben starben mehr als 100 Menschen, mindestens 161 Menschen wurden vermisst. Den Behörden wurde vorgeworfen, dass Warnsysteme nicht funktioniert hätten.

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