Dritte Angriffswelle der USA auf den Iran
In der Nacht zum Dienstag haben die USA zum dritten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Die Angriffe sind Teil einer verschärften militärischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Ländern. US-Präsident Donald Trump kündigte gleichzeitig an, eine Seeblockade in der Straße von Hormus wieder in Kraft zu setzen und eine Durchfahrtsgebühr von 20 Prozent auf alle Frachtgüter zu erheben.
Details der neuen Maßnahmen
Die Ankündigung erfolgte am 14. Juli 2026. Laut Trump sollen künftig alle Schiffe, die die strategisch wichtige Meerenge passieren, eine Abgabe in Höhe von 20 Prozent des Warenwerts zahlen. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten für den globalen Öltransport. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs werden durch diese Meerenge verschifft. Experten befürchten massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.
Reaktionen und Auswirkungen
Die iranische Regierung verurteilte die Angriffe scharf und drohte mit Vergeltung. „Die USA haben eine rote Linie überschritten“, hieß es in einer Stellungnahme aus Teheran. „Wir werden uns nicht erpressen lassen.“ Die USA begründen die Maßnahmen mit dem Ziel, den iranischen Ölexport zu unterbinden und Druck auf die Regierung in Teheran auszuüben. Die neue Gebühr soll nach Angaben des Weißen Hauses ab dem 1. August 2026 gelten.
Wirtschaftliche Folgen
Analysten warnen vor einem drastischen Anstieg der Ölpreise und einer Störung der globalen Lieferketten. „Die Straße von Hormus ist eine Lebensader der Weltwirtschaft“, sagte ein Ökonom der Universität Oxford. „Eine solche Gebühr könnte zu einer Rezession führen.“ Die USA hoffen, mit der Blockade den Iran zu Zugeständnissen in seinem Atomprogramm zu zwingen. Die internationale Gemeinschaft reagierte besorgt. Die EU forderte beide Seiten zur Deeskalation auf. Die UNO kündigte eine Dringlichkeitssitzung an.



