Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 3500 gestiegen. Mindestens 3535 Menschen seien bei dem Unglück am 24. Juni ums Leben gekommen, erklärte die venezolanische Regierung am Montag. 16.740 Menschen wurden demnach verletzt.
Zahl der Vermissten bleibt unklar
Zur Zahl der noch Vermissten machte die Regierung keine Angaben. Die Behörden des südamerikanischen Landes haben es bisher vermieden, sich dazu zu äußern. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnte die Zahl der Vermissten aber bei bis zu 50.000 liegen. Andere Schätzungen gehen eher von einer Zahl nahe 10.000 aus.
Doppel-Erdbeben erschüttert Norden Venezuelas
Am 24. Juni hatten kurz hintereinander zwei starke Erdbeben den Norden Venezuelas erschüttert. Am schwersten betroffen war der nördlich der Hauptstadt Caracas gelegene Bundesstaat La Guaira, in dem die gleichnamige Hafenstadt liegt. Rettungskräfte suchen weiterhin nach Überlebenden. Ein Mann wurde nach acht Tagen lebend aus den Trümmern geborgen.



