Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat Monika Fuhr erneut zur Beauftragten für jüdisches Leben und Antisemitismusprävention ernannt. Die 57-jährige Juristin wird diese Aufgabe auch in den kommenden Jahren ausüben. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) würdigten Fuhrs Engagement und betonten die Bedeutung des Kampfes gegen Antisemitismus.
Fortsetzung der wichtigen Arbeit
Monika Fuhr ist bereits seit 2018 im Amt. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Projekte initiiert, um jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz sichtbarer zu machen und gegen Judenhass vorzugehen. Dazu gehören Bildungsangebote, Gedenkstättenfahrten und die Unterstützung jüdischer Gemeinden. Die erneute Berufung zeigt, dass ihre Arbeit geschätzt wird und weiterhin notwendig ist.
Herausforderungen und Ziele
Die Bekämpfung von Antisemitismus bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Monika Fuhr will sich besonders für die Aufklärung junger Menschen einsetzen. Sie plant, die Zusammenarbeit mit Schulen und außerschulischen Bildungsträgern zu intensivieren. Auch die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Gefahren von Judenhass steht auf ihrer Agenda. Die Beauftragte betont, dass Antisemitismus nicht nur ein Problem der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart ist.
Unterstützung aus der Politik
Ministerpräsidentin Malu Dreyer erklärte, dass Monika Fuhr eine herausragende Arbeit leiste. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, das Bewusstsein für jüdisches Leben zu schärfen und Antisemitismus entgegenzutreten. Integrationsministerin Anne Spiegel fügte hinzu, dass Fuhrs Engagement ein wichtiger Baustein für eine offene und tolerante Gesellschaft sei. Die Landesregierung werde die Arbeit der Beauftragten weiterhin unterstützen.
Reaktionen aus der jüdischen Gemeinde
Die jüdischen Gemeinden in Rheinland-Pfalz begrüßen die erneute Berufung. Sie sehen in Monika Fuhr eine verlässliche Ansprechpartnerin, die sich mit Nachdruck für ihre Belange einsetze. Die Gemeinden hoffen auf eine vertiefte Zusammenarbeit, insbesondere bei der Sicherheit jüdischer Einrichtungen und der Förderung des interreligiösen Dialogs.
Monika Fuhr selbst zeigt sich erfreut über das erneute Vertrauen. Sie sehe ihre Arbeit als Verpflichtung, sich weiterhin mit ganzer Kraft für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus einzusetzen. Die kommenden Jahre böten viele Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, denen sie sich stellen wolle.



