Kreml weist europäische Vergiftungsvorwürfe gegen Nawalny zurück
Kreml weist europäische Vergiftungsvorwürfe gegen Nawalny zurück

Der Kreml hat die Vorwürfe mehrerer europäischer Länder, wonach der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny vor seinem Tod vergiftet worden sei, entschieden zurückgewiesen. Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Anschuldigungen als voreingenommen und unbegründet.

Deutschland, Großbritannien, Schweden, Frankreich und die Niederlande hatten am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt, sie hätten Beweise für eine Vergiftung Nawalnys mit einem tödlichen Toxin. Bundesaußenminister Johann Wadephul sprach von einem Gift aus einem Pfeilgiftfrosch.

Nawalny war vor zwei Jahren in einem russischen Straflager gestorben. Seine Witwe Julia Nawalnaja, die im Exil lebt, wirft Präsident Wladimir Putin Mord vor. Die russischen Behörden behaupten hingegen, Nawalny sei eines natürlichen Todes gestorben.

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Die genauen Umstände des Todes und der Weg der Gewebeproben in den Westen bleiben unklar. Westliche Staaten sind überzeugt, dass der Kreml-Kritiker mit einem Nervengift getötet wurde.

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