Vor der italienischen Küste erstrahlt eine besondere Statue wieder in neuem Glanz: Der „Christus der Tiefe“, ein Unterwasserdenkmal, das seit über 70 Jahren im Meer steht, bekam seinen jährlichen Frühjahrsputz. Die Bronzefigur wurde 1954 von der italienischen Marine errichtet, um an alle im Meer verlorenen Menschenleben zu erinnern.
Jährliche Reinigung durch Taucher
Jedes Jahr tauchen Freiwillige hinab, um die Statue von Bewuchs und Ablagerungen zu befreien. Die Aktion ist nicht nur eine Pflege des Denkmals, sondern auch ein symbolischer Akt des Gedenkens. Laut der italienischen Marine ist die Statue ein wichtiges kulturelles Erbe und zieht jährlich zahlreiche Taucher an.
Symbol der Hoffnung und Erinnerung
Der „Christus der Tiefe“ steht in etwa 17 Metern Tiefe vor der Küste von San Fruttuoso in der Nähe von Genua. Die ausgestreckten Arme der Christusfigur sollen Segen und Hoffnung für die Toten und ihre Angehörigen symbolisieren. Die Reinigung erfolgt traditionell im Frühjahr, um die Statue für die kommende Saison zu präsentieren.



