Israel greift Libanon trotz Waffenruhe an – Iran reagiert scharf
Israel greift Libanon trotz Waffenruhe an – Iran reagiert

Israel hat trotz der geltenden Waffenruhe mit dem Libanon seine Angriffe ausgeweitet und weitere Luftschläge auf die Hauptstadt Beirut angekündigt. Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz nannten den Stadtteil Dahieh im Süden Beiruts als Ziel, eine Hochburg der Terrormiliz Hisbollah. Die Eskalation gefährdet nun die historischen Friedensgespräche mit Libanon und Iran und bringt Israels Partner in Bedrängnis.

Netanjahu kündigt weitere Angriffe an

„Es wird keine Situation geben, in der die Hisbollah unsere Städte und unsere Bürger angreift, während ihr Terrorzentrum in Beirut, in Dahieh, unantastbar bleibt“, erklärte Netanjahu. Katz legte nach: „Wenn es im Norden keine Ruhe gibt, wird es auch in Beirut keine Ruhe geben.“ Die Offensive gegen die Hisbollah wird damit weiter ausgeweitet.

Iran reagiert mit Abbruch der Gespräche

Als Reaktion auf die israelischen Angriffe haben iranische Verhandlungsführer die Kommunikation mit den USA abgebrochen, wie die staatsnahe iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet. Der Iran betrachte die Angriffe als Verstoß gegen den Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran. Teheran behalte sich vor, die Straße von Hormus erneut vollständig zu blockieren. In der Folge stiegen die Ölpreise um bis zu sieben Prozent.

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Drohungen aus Teheran

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi drohte auf der Plattform X mit Konsequenzen. Die angespannte Lage im Nahen Osten droht damit weiter zu eskalieren und könnte weitreichende wirtschaftliche Folgen haben. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit großer Sorge.

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