Trump feiert Irandeal, doch der Nahe Osten zieht bittere Lehren
Trump feiert Irandeal, Naher Osten zieht Lehren

Trump feiert sich für den Irandeal – doch der Nahe Osten hat verloren

In einem Leitartikel von Dunja Ramadan wird die Einigung zwischen den USA und Iran kritisch beleuchtet. US-Präsident Donald Trump feiert sich für einen Deal, der nach Ansicht der Autorin auch ohne vorherigen Konflikt möglich gewesen wäre. Der Preis für diese Einigung wird nun von den arabischen Staaten getragen, die eine bittere Lehre ziehen: Die künftige Nachkriegsordnung im Nahen Osten wird ohne die USA entstehen.

Trump habe versucht, Iran zu brechen, so die These. Doch am Ende habe er den Nahen Osten verloren. Die arabischen Staaten sehen sich gezwungen, ihre eigenen Wege zu gehen, da die USA als verlässlicher Partner nicht mehr in Frage kommen. Die Einigung wird daher nicht als Triumph, sondern als Wendepunkt in der regionalen Machtdynamik gewertet.

Die Analyse zeigt, dass die USA in Zukunft nur noch eine Statistenrolle im Nahen Osten spielen könnten. Die arabischen Staaten orientieren sich neu und bauen eigene Bündnisse auf, um ihre Interessen zu wahren. Die Nachkriegsordnung, die jahrzehntelang von Washington geprägt wurde, steht vor einem grundlegenden Wandel.

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Der Artikel endet mit der düsteren Prognose, dass die USA ihren Einfluss in der Region nachhaltig geschwächt haben. Trump mag den Deal als Erfolg verbuchen, doch die langfristigen Konsequenzen könnten für die amerikanische Außenpolitik verheerend sein.

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