Blutbad in Seattle: Zwei Tote bei Schüssen auf Straßenfest
Blutbad in Seattle: Zwei Tote bei Schüssen auf Straßenfest

Blutiger Abend am Space Needle: Schüsse auf dem „Bite of Seattle“-Festival

Ein sonniger Spätsommerabend in Seattle, nahe der berühmten Space Needle, verwandelte sich in ein Horror-Szenario. Am 27. Juli 2026 gegen 18 Uhr Ortszeit eröffnete ein Angreifer auf dem Gelände des „Bite of Seattle“-Straßenfestivals das Feuer. Die Bilanz: mindestens zwei Tote und fünf Verletzte, wie die Polizei auf der Plattform X mitteilte. Unter den Verletzten, die ins Harborview Medical Center eingeliefert wurden, befanden sich ein Kleinkind, ein 23-jähriger Mann und zwei erwachsene Frauen. Eine Person schwebte in kritischem Zustand.

Panik und Chaos: Augenzeugen berichten von Schreckensmomenten

Augenzeugen schilderten der „Seattle Times“ und der Nachrichtenagentur AP Szenen purer Panik. Estan Wakonabo, der mit seiner Freundin das Festival besuchte, beschrieb den Moment: „Wir standen an einer Fotobox, als ich plötzlich von hinten gestoßen wurde. Ich drehte mich um und sah Menschen in wilder Flucht – sie suchten Schutz, drängelten, stürzten zu Boden, Kinderwagen kippten um.“ Dann hörte er die Schüsse: „Dieses ,Pop, Pop, Pop‘ – ich wusste sofort, dass es ein Schütze war.“ Später sah er mehrere Opfer am Boden liegen.

Festnahmen und laufende Ermittlungen

Die Polizei riegelte das Gebiet nordwestlich der Innenstadt weiträumig ab und forderte die Bevölkerung auf, den Bereich zu meiden. Bürgermeisterin Katie Wilson (44) bestätigte kurz darauf die Festnahme von zwei Personen, die mit der tödlichen Schießerei in Verbindung stehen sollen. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Die Ermittler sicherten Spuren und befragten Zeugen. Das „Bite of Seattle“-Festival, ein beliebtes kulinarisches Event mit Tausenden Besuchern, wurde vorzeitig abgebrochen.

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Reaktionen und Ausblick

Der Vorfall schockiert die Stadt Seattle, die in den vergangenen Jahren wiederholt mit Schusswaffengewalt zu kämpfen hatte. Bürgermeisterin Wilson sprach den Opfern ihr Beileid aus und versprach eine schnelle Aufklärung. Die Polizei bat um Mithilfe aus der Bevölkerung und veröffentlichte eine Hotline für Hinweise. Die beiden Festgenommenen sollten in den kommenden Tagen dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Motive der Tat waren Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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