Taucher stirbt nach Hai-Attacke vor Australiens Küste
Taucher stirbt nach Hai-Attacke vor Australien

Vor der Küste Westaustraliens ist am Samstag ein Taucher von einem Hai angegriffen und getötet worden. Der etwa 30 Jahre alte Mann wurde vor der Insel Michaelmas südöstlich von Perth von einem viereinhalb Meter langen Hai attackiert, wie Rettungsdienste und die Regionalverwaltung mitteilten. Den Angaben zufolge war der Taucher mit Speerfischen beschäftigt, als er von dem Raubfisch angegriffen wurde. Der Mann wurde an Land gebracht, wo Rettungskräfte vergeblich versuchten, ihn wiederzubeleben.

Behörden rufen zu Vorsicht auf

Die Behörden des Bundesstaates Western Australia forderten die Menschen auf, „besonders vorsichtig“ zu sein und sich über Hai-Sichtungen in der Gegend zu informieren. Es ist der dritte tödliche Hai-Angriff in Australien innerhalb von drei Wochen.

Hintergrund der Angriffe

Am 24. Mai war ein 39-Jähriger am Great Barrier Reef getötet worden, zehn Tage zuvor ein 38-Jähriger vor einer Insel nahe Perth. Tierschutzgruppen zufolge gibt es in Australien jährlich etwa 20 Hai-Angriffe, von denen die meisten jedoch nicht tödlich enden.

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Ursachenforschung

Australische Wissenschaftler machen die Überfischung der Gewässer und steigende Meerestemperaturen für die zunehmenden Hai-Angriffe verantwortlich. Die Behörden raten Strandbesuchern und Wassersportlern, die aktuellen Warnhinweise zu beachten und in Gebieten mit bekannten Hai-Sichtungen besondere Vorsicht walten zu lassen.

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