US-Präsident Donald Trump lässt seine neue Air Force One nachrüsten. Das gab er auf der Rückreise vom WM-Finale in Katar bekannt. Zuvor hatten Medien über fehlende Raketenabwehrsysteme an Bord spekuliert.
Trumps Aussagen zur Nachrüstung
Auf die Frage eines Reporters, warum er trotz angeblicher Sicherheitsmängel mit der Maschine fliege, antwortete Trump: „So wie ich es verstehe, werden sie das Flugzeug in etwa einem Monat zur Nachrüstung schicken.“ Was genau nachgerüstet werden soll, ließ er offen. Das Weiße Haus beantwortete Nachfragen von US-Medien zunächst nicht.
Hintergrund: Geschenk aus Katar
Die neue Präsidentenmaschine ist eine Boeing 747, die Trump im Mai 2025 als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen hatte – trotz scharfer Kritik. Bereits Anfang Juli war Trump vom Nato-Gipfel in Ankara nicht mit dem neuen Flugzeug zurückgekehrt, was Spekulationen über Sicherheitsbedenken auslöste.
Medienberichte zu Sicherheitslücken
Die „New York Times“ und andere US-Medien berichteten, die Maschine verfüge nicht über alle Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen Präsidentenflugzeugs. Nach eigenen Angaben erhielten mehrere Journalisten der Zeitung daraufhin Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan. Die Regierung und Trump selbst bestritten, dass Sicherheitsbedenken der Grund für den Flugzeugwechsel gewesen seien.
Ausblick
Die Nachrüstung soll innerhalb eines Monats erfolgen. Ob damit alle Sicherheitslücken geschlossen werden, bleibt abzuwarten. Trump betonte, er sei überzeugt, dass die neue Air Force One über „große Fähigkeiten“ verfüge.



