US-Experte: Trump in persönlicher „Ego-Falle“ im Iran-Konflikt
US-Experte: Trump in persönlicher „Ego-Falle“

Der Iran-Konflikt wird für US-Präsident Donald Trump (80) zunehmend zur persönlichen „Ego-Falle“, warnt der ehemalige US-Militärgeheimdienstler Michael Pregent. Das Mullah-Regime habe Trump und Vize JD Vance (41) beim Friedensabkommen („Memorandum of Understanding“, MoU) „vorgeführt“ aussehen lassen. „Jeder Passus darin hat wie ein Zugeständnis an den Iran gewirkt“, sagte Pregent zu BILD.

Trumps Zugeständnisse und die Reaktion Teherans

Trump war zu substanziellem Entgegenkommen bereit: Die US-Blockade gegen iranische Häfen wurde aufgehoben, Sanktionen – auch auf Öl-Exporte – wurden ausgesetzt. Zudem wurden die Freigabe eingefrorener Vermögen von rund 110 Milliarden Dollar und der Zugang zu einem 300 Milliarden Dollar schweren Wiederaufbaufonds in Aussicht gestellt. Doch die Hardliner in Teheran setzten sich durch: Sie wollten die Kontrolle über die Straße von Hormus nicht aufgeben.

Beratungen über härtere Militärschläge

Das „Vorführen“ Trumps mache die Lage jetzt so explosiv, sagt der im Nahen Osten erfahrene Experte Pregent: „Wenn Trump unter Druck gerät oder bloßgestellt wird, reagiert er oft impulsiv!“ In Washington würden deshalb härtere militärische Optionen gegen den Iran diskutiert. Dazu gehören eine Ausweitung „offensiver Operationen“, die mögliche Einnahme strategischer Inseln durch Bodentruppen und mehr territoriale Kontrolle im Golf.

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Auch das „Wall Street Journal“ berichtete zuletzt, dass Trump intern vor allem an militärischer Eskalation interessiert wirke. Bei den Beratungen mit Vance, Kriegsminister Pete Hegseth (46), Außenminister Marco Rubio (55) und Top-General Dan Caine (57) wurden weitere Kriegsoptionen durchgekaut.

Konkrete Drohungen und Risiken

Trump drohte in einem Radio-Interview, die abgelegene iranische Atomanlage unter dem „Pickaxe Mountain“ anzugreifen. Das Tunnellabyrinth liegt 90 bis 145 Meter tief unter Granit. Sogar eine Eroberung der Insel Kharg, Irans Öl-Export-Zentrum, scheint nicht vom Tisch. Es wäre die riskanteste Option: US-Soldaten müssten dort in Reichweite iranischer Raketen und Drohnen kämpfen.

Ausblick und Warnung

Pregent rechnet mit einer längeren US-Offensive. Aber er warnt: „Ein neuer Gegenangriff, eine Provokation oder eine weitere Demütigung durch das Regime könnten die Strategie schon morgen wieder verändern!“

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