US-Militär greift iranische Stellungen in der Straße von Hormus an
Das US-Militär hat eine erneute Angriffswelle gegen iranische Ziele in der strategisch wichtigen Straße von Hormus geflogen. Wie das Regionalkommando Centcom mitteilte, wurden Dutzende Ziele an verschiedenen Standorten mit Präzisionsmunition attackiert. Die Angriffe richteten sich gegen iranische Luftverteidigungssysteme, Küstenradaranlagen, Raketen- und Drohnenkapazitäten sowie kleinere Boote.
Centcom bestätigt Angriffe auf iranische Militärinfrastruktur
In einer Mitteilung auf der Plattform X erklärte das Centcom: „Die Streitkräfte attackierten iranische Luftverteidigungssysteme, Küstenradaranlagen, Raketen- und Drohnenkapazitäten sowie kleinere Boote.“ Die Angriffe erfolgten im Rahmen der anhaltenden Militäroperationen der USA gegen den Iran, die nach dem Ende der Feuerpause wieder aufgenommen wurden.
Zweite Angriffswelle seit Ende der Feuerpause
Es handelt sich um die zweite Welle von Luftangriffen seit dem Ende der Waffenruhe. Bereits zuvor hatten die USA und ihre Verbündeten mehrere Ziele im Iran bombardiert, darunter einen Luftwaffenstützpunkt der iranischen Revolutionsgarden. Die Straße von Hormus gilt als einer der wichtigsten Seewege für den globalen Öltransport und ist seit Wochen Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen.
Auswirkungen auf die Region und den globalen Ölmarkt
Die erneuten Angriffe dürften die Spannungen in der Region weiter verschärfen. Experten befürchten eine Eskalation des Konflikts, der bereits zu einer massiven Beeinträchtigung der Schifffahrt in der Straße von Hormus geführt hat. Der Iran hatte zuvor mit der Blockade der Wasserstraße gedroht, was zu einem Anstieg der Ölpreise geführt hatte.



