Bangladeschs Außenminister Rahman wird neuer UN-Präsident
Bangladeschs Außenminister neuer UN-Präsident

Die Vereinten Nationen haben einen neuen Präsidenten der Vollversammlung gewählt. Der Außenminister von Bangladesch, Khalilur Rahman, wird das Amt im September von der bisherigen Amtsinhaberin Annalena Baerbock übernehmen. Die Wahl erfolgte im Rahmen der jährlichen Sitzung der UN-Vollversammlung in New York.

Ein Jahr Amtszeit für den neuen Präsidenten

Khalilur Rahman wird seine einjährige Amtszeit als Präsident der UN-Vollversammlung am 10. September 2026 antreten. Er folgt damit auf die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock, die das Amt seit September 2025 innehatte. Die Amtszeit des Präsidenten der UN-Vollversammlung beträgt traditionell ein Jahr und beginnt jeweils zu Beginn der neuen Sitzungsperiode.

Erfahrung in der Außenpolitik

Der 58-jährige Rahman ist seit 2024 Außenminister Bangladeschs und verfügt über langjährige Erfahrung in der Diplomatie. Zuvor war er unter anderem Botschafter seines Landes bei den Vereinten Nationen und in mehreren anderen Staaten. Seine Wahl gilt als Anerkennung für die aktive Rolle Bangladeschs in internationalen Organisationen, insbesondere im Bereich Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit.

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Aufgaben des UN-Präsidenten

Der Präsident der UN-Vollversammlung leitet die Sitzungen des Gremiums, vertritt es nach außen und sorgt für die Einhaltung der Geschäftsordnung. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Förderung des Dialogs zwischen den Mitgliedstaaten und die Unterstützung des UN-Generalsekretärs. Rahman kündigte an, sich während seiner Amtszeit für eine Stärkung der multilateralen Zusammenarbeit und die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele einsetzen zu wollen.

Reaktionen auf die Wahl

Die Wahl Rahmans stieß international auf positive Resonanz. UN-Generalsekretär António Guterres gratulierte dem neuen Präsidenten und lobte dessen Engagement für Frieden und Entwicklung. Auch die scheidende Präsidentin Baerbock begrüßte die Wahl und wünschte ihrem Nachfolger viel Erfolg. Kritische Stimmen aus Menschenrechtsorganisationen wiesen jedoch auf die angespannte Lage in Bangladesch hin, wo die Regierung unter Druck wegen Einschränkungen der Pressefreiheit und Oppositioneller steht. Rahman kündigte an, sich diesen Herausforderungen stellen zu wollen.

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