Betriebsrente: Rentenkommission fordert Einigung der Sozialpartner
Betriebsrente: Rentenkommission fordert Einigung

Die Rentenkommission hat die Sozialpartner aufgefordert, sich bei den Betriebsrenten zu einigen. Andere Länder sind bei dieser wichtigen Säule der Altersvorsorge schon weiter. Dies berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf ein neues Papier der Kommission.

Handlungsbedarf bei Betriebsrenten

Die Rentenkommission sieht dringenden Handlungsbedarf, um die betriebliche Altersvorsorge zu stärken. In vielen anderen Ländern sei die Betriebsrente bereits deutlich verbreiteter als in Deutschland. Die Kommission appelliert daher an die Tarifpartner, endlich zu einer Einigung zu kommen.

Sozialpartner in der Pflicht

Laut dem Bericht der Funke Mediengruppe vom 12. Juli 2026 fordert die Kommission die Sozialpartner auf, konkrete Schritte zur Stärkung der Betriebsrenten zu unternehmen. „Die Betriebsrente ist eine wichtige Säule der Altersvorsorge, die gestärkt werden muss“, heißt es in dem Papier. Die Kommission verweist darauf, dass die Tarifautonomie hier eine zentrale Rolle spiele.

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Internationaler Vergleich

In Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Schweden sind Betriebsrenten bereits Standard. Dort haben über 80 Prozent der Arbeitnehmer eine betriebliche Altersvorsorge. In Deutschland liegt der Anteil laut Statistik bei rund 50 Prozent. Die Kommission betont, dass Deutschland hier aufholen müsse, um die Altersarmut zu bekämpfen.

Reformdruck aus der Politik

Die Bundesregierung hatte zuletzt ein Reformpaket unter dem Motto „Deutschland flottkriegen“ geschnürt, das auch die Rente betrifft. Die Rentenkommission unterstützt diese Bemühungen, mahnt aber zugleich, dass die Betriebsrente nicht vernachlässigt werden dürfe. „Ohne eine starke zweite Säule wird die gesetzliche Rente allein nicht ausreichen“, so die Kommission.

Ausblick und Forderungen

Die Rentenkommission fordert die Sozialpartner auf, bis zum Herbst konkrete Vorschläge zu erarbeiten. Dabei solle es unter anderem um die Verbreitung von Betriebsrenten in kleineren Unternehmen und die Portabilität bei Jobwechseln gehen. Die Funke Mediengruppe berichtet, dass die Gewerkschaften bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert haben, während die Arbeitgeber auf Kostenneutralität pochen.

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