Freiburgs Atubolu verzockt sich: Kein Klub nach Mega-Transfer-Poker
Atubolu verzockt sich: Kein Klub nach Transfer-Poker

Freiburg-Torwart findet keinen Klub: Atubolu hat sich komplett verzockt

Er wollte den großen Sprung in die Premier League wagen, doch nun droht ihm in Freiburg die Tribüne: Torwart-Talent Noah Atubolu hat auf einen Mega-Transfer gesetzt – und steht plötzlich ohne konkrete Anfrage da. Der SC Freiburg plant knallhart ohne ihn, obwohl sein Vertrag noch bis 2027 läuft. Wie es zu diesem Bruch mit dem eigenen Eigengewächs kam und warum der Klub sich den Luxus leisten kann, einen 25-Millionen-Mann kaltzustellen, zeigt ein Blick hinter die Kulissen.

Der Traum von der Premier League

Noah Atubolu, 23 Jahre alt und als großes Torwart-Talent gefeiert, hatte sich in den vergangenen Monaten in eine scheinbar aussichtsreiche Verhandlungsposition manövriert. Sein Beraterteam signalisierte Interesse aus England, konkret von mehreren Premier-League-Klubs. Freiburg stellte eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro in den Raum – eine Summe, die für einen Torwart in der Bundesliga außergewöhnlich ist. Atubolu selbst drängte auf einen Wechsel und lehnte eine Vertragsverlängerung ab, obwohl der SC ihm ein verbessertes Angebot unterbreitete.

Doch die erhofften Offerten aus England blieben aus. Stattdessen zogen die interessierten Klubs andere Kandidaten vor oder entschieden sich gegen eine Investition in diese Größenordnung. So steht Atubolu nun ohne konkrete Anfrage da, während die Vorbereitung auf die neue Saison längst begonnen hat.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Freiburgs harte Linie

Der SC Freiburg reagierte prompt und ohne Sentimentalitäten. Trainer Julian Schuster setzt in der neuen Saison auf eine andere Nummer eins. Die Vereinsführung machte deutlich, dass man nicht gewillt sei, auf einen unzufriedenen Spieler zu bauen, der mit den Gedanken bereits im Ausland weilt. „Wir planen mit Spielern, die zu 100 Prozent für den SC Freiburg da sind“, ließ der Sportvorstand verlauten. Atubolu trainiert derzeit mit der zweiten Mannschaft und muss sich auf eine Saison auf der Tribüne einstellen, falls sich kein Abnehmer findet.

Der Klub kann sich diese harte Haltung leisten: Mit Benjamin Uphoff und einem weiteren jungen Talent aus der eigenen Jugend ist die Torwartposition doppelt besetzt. Zudem hat Freiburg in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es auch ohne hohe Ablösesummen erfolgreich sein kann. Die 25 Millionen, die man für Atubolu erhoffte, sind zwar ein Verlust, doch der Klub ist finanziell solide aufgestellt und muss nicht unter Druck verkaufen.

Das Torwart-Domino

Für Atubolu bleibt nun die Hoffnung auf ein spätes Torwart-Domino in Europa. Sollte sich bei einem der großen Klubs noch eine Lücke auftun – etwa durch einen verletzungsbedingten Ausfall oder einen kurzfristigen Abgang – könnte er doch noch zum Zug kommen. Allerdings müsste Freiburg dann wohl seine Preisvorstellungen senken, um einen Wechsel noch in dieser Transferperiode zu ermöglichen. Ein Leihgeschäft mit Kaufoption wäre eine mögliche Lösung, doch auch hier zeigt sich der Klub bisher zurückhaltend.

Die Situation ist für Atubolu eine bittere Lehrstunde. Der Traum von der Premier League ist vorerst geplatzt, und der Weg zurück in die Gunst von Trainer und Verein ist weit. Ob er sich in Freiburg noch einmal durchbeißen kann oder ob der Wechselwunsch endgültig zum Bruch führt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Fest steht: Der Poker um die Zukunft des Torwarts ist noch nicht beendet, aber die Karten haben sich deutlich zuungunsten von Atubolu entwickelt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration