Der FC Bayern München steht vor unerwarteten Hürden bei der festen Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye (18). Das Mittelfeld-Talent, das in der Rückrunde der vergangenen Saison von den Gambinos Stars ausgeliehen war, soll dauerhaft an den Rekordmeister gebunden werden. Doch obwohl das Sommer-Transferfenster bereits seit 19 Tagen geöffnet ist, wurde noch keine Einigung erzielt.
Hohe Ablöseforderungen als Knackpunkt
Laut „Sky“ ist eine der Hauptursachen der geforderte Kaufpreis. Als Ndiaye Anfang Januar nach München kam, war er nur wenigen Experten des afrikanischen Fußballs ein Begriff. Nach anfänglichen Verletzungsproblemen überzeugte er jedoch im Profitraining und wurde von Trainer Vincent Kompany (40) viermal in der Bundesliga eingesetzt. Zudem wurde er überraschend in den WM-Kader Senegals berufen und kam im Sechzehntelfinale gegen Belgien (2:3 n.V.) zu einem 24-minütigen Einsatz. Diese Entwicklung hat seinen Marktwert laut transfermarkt.de auf rund vier Millionen Euro steigen lassen, was die Gambinos Stars nun ausnutzen wollen, um maximalen Gewinn zu erzielen.
Beraterstreit erschwert Verhandlungen
Ein weiterer Faktor, der den Poker um Ndiaye erschwert, ist ein Streit zwischen verschiedenen Beratern über die Vertretungsrechte des Spielers. Laut „Sky“ gibt es Unstimmigkeiten darüber, wer den Shootingstar aktuell vertreten darf und wer künftig für ihn tätig sein wird. Auf transfermarkt.de wird derzeit die deutsche Agentur „4FC“ aus Würzburg als Vertreter geführt, deren Geschäftsführer Christian Hack ist, der jüngere Sohn des Gambinos-Gründers Helmut Hack. Die Bayern und Kompany hoffen, dass sowohl der Ablösepoker als auch die Beratersituation geklärt werden können, um das Toptalent fest zu verpflichten.



