FC Bayern startet Kampagne für Olise: Abschreckung anderer Klubs
Bayern startet Kampagne für Olise: Abschreckung anderer Klubs

Der FC Bayern München hat eine offensive Kampagne gestartet, um andere Spitzenvereine von einer Verpflichtung des französischen Offensivtalents Michael Olise abzuhalten. Das berichten die Bayern-Insider Christian Falk und Heiko Niedderer im aktuellen „Bayern Insider“-Podcast von BILD.

Bayern setzt Zeichen: Olise als künftiger Star

Laut Falk und Niedderer möchte der Rekordmeister mit der Kampagne deutlich machen, dass Olise fest im Visier des Vereins steht und man bereit ist, für ihn tief in die Tasche zu greifen. „Die Botschaft an die Konkurrenz ist klar: Olise wird ein Bayern-Spieler, also verschwendet keine Zeit mit Angeboten“, so Falk. Der 22-jährige Angreifer von Crystal Palace gilt als eines der größten Talente im englischen Fußball und wird von zahlreichen Topklubs beobachtet.

Die Kampagne umfasst nach Informationen der Insider sowohl direkte Kontakte zu Olises Berater als auch strategische Signale über die Medien. „Bayern will keine Bieterkrieg-Situation, wie sie zuletzt bei Harry Kane zu beobachten war“, ergänzt Niedderer. „Deshalb versucht man, frühzeitig klare Verhältnisse zu schaffen.“

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Details zur Transferstrategie

Olise, der in der vergangenen Saison in 19 Premier-League-Einsätzen sieben Tore und drei Vorlagen erzielte, besitzt bei Crystal Palace noch einen Vertrag bis 2026. Die Ablösesumme wird auf 50 bis 60 Millionen Euro geschätzt. Bayern soll bereit sein, diese Summe zu zahlen, um sich die Dienste des Linksfußes zu sichern.

„Wir haben erfahren, dass Bayern bereits ein erstes Gespräch mit den Verantwortlichen von Palace geführt hat“, berichtet Falk. „Die Münchner wollen den Deal noch vor dem Start der neuen Saison perfekt machen.“ Die Kampagne ziele darauf ab, andere Interessenten wie Manchester United, Arsenal oder Paris Saint-Germain abzuschrecken, die ebenfalls ein Auge auf Olise geworfen haben sollen.

Reaktionen aus der Branche

In Fußballkreisen wird die offensive Strategie des FC Bayern durchaus kritisch gesehen. „So eine Kampagne kann auch nach hinten losgehen“, zitiert der Podcast einen nicht genannten Scout. „Wenn Olise am Ende doch nicht kommt, steht Bayern blamiert da.“ Dennoch überwiegt bei den Insidern die Zuversicht: „Bayern hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass solche Strategien aufgehen. Man denke nur an den Transfer von Jamal Musiala, der ähnlich eingefädelt wurde.“

Der FC Bayern selbst wollte sich auf Nachfrage nicht zu den Spekulationen äußern. Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt betont, dass man auf dem Transfermarkt „ruhig und besonnen“ agieren werde. Die Kampagne um Olise scheint jedoch das Gegenteil zu beweisen.

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