Transfer-Knaller: BVB holt Champions-League-Siegerin Manuela Zinsberger
BVB verpflichtet Champions-League-Siegerin Zinsberger

Borussia Dortmund hat erneut ein Ausrufezeichen gesetzt: Der BVB verpflichtet die österreichische Nationaltorhüterin Manuela Zinsberger. Die 30-Jährige kommt vom FC Arsenal, mit dem sie 2025 die Champions League gewann. In Dortmund unterschrieb sie einen Vertrag bis 2029 und wird in der Regionalliga für die BVB-Frauen auflaufen. Der Wechsel kommt überraschend, denn Zinsberger zählt zu den besten Torhüterinnen Europas.

Erfolge und Karriere von Manuela Zinsberger

Zinsberger blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Sie wurde mit dem FC Bayern München zweimal deutscher Meister, erreichte mit Österreich bei der EM 2017 das Halbfinale und wurde 2025 zur Österreichischen Sportlerin des Jahres gewählt. Insgesamt absolvierte sie 110 Länderspiele für Österreich. Im Oktober 2025 zog sie sich jedoch einen Kreuzbandriss zu, ihr Vertrag bei Arsenal lief im Sommer aus.

„Energie im Verein“ überzeugt

„Die Vision, etwas Großes zu schaffen, hat mich direkt überzeugt. Ich merke die Energie im Verein“, sagte Zinsberger bei ihrer Vorstellung. „Hier brennt jede einzelne Seele dafür, das große Ziel Bundesliga zu schaffen. Da möchte ich ein Teil von sein. Ich freue mich darauf, bald auf dem Platz zu stehen und die DNA des Vereins zu spüren.“

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BVB-Frauen rüsten auf

Mit Zinsberger ist der BVB bereits der siebte Top-Zugang für die Frauenmannschaft. Zuvor kamen Ricarda Walkling und Lara Schmidt von Werder Bremen, Ramona Maier, Lena Ostermeier und Jacqueline Meißner aus Essen sowie Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg. BVB-Chefin Svenja Schlenker zeigte sich erfreut: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Manuela Zinsberger eine international erfahrene Torhüterin zu verpflichten. Mit ihrer Erfahrung auf höchstem Niveau wird sie eine wichtige Stütze für unser Team sein und einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, unsere sportlichen Ziele zu erreichen.“

Kuriose Vorgeschichte mit Popp

Die Verpflichtung hat eine kuriose Vorgeschichte: Vor dem EM-Viertelfinale 2022 zwischen Österreich und Deutschland hatte Zinsberger in einem Interview gesagt, dass Popp gegen sie nicht treffen werde. Der Ausschnitt hing in der deutschen Kabine. Nachdem Popp dann doch ein Tor gelang, jubelte sie mit einem Finger auf dem Mund Richtung Zinsberger. Nun kämpfen die beiden gemeinsam für den BVB um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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