Auto-Alarm! China überrollt Deutschlands Wirtschaft – Millionen Jobs in Gefahr
China überrollt Deutschland: Millionen Jobs in Gefahr

China-Schock 2.0: Peking bedroht Deutschlands Industrie

Chinas industriepolitische Offensive stellt Deutschland vor eine existenzielle Herausforderung. Laut einem aktuellen Papier des Chefökonomen Sander Tordoir von der Denkfabrik Centre for European Reform, das sogar Bundeskanzler Friedrich Merz vorliegt, droht ein neuer „China-Schock“. Peking habe bereits 2015 gigantische Programme verabschiedet, die gezielt die deutsche Automobilindustrie ins Visier nahmen. Ziel sei es, „den chinesischen Import von deutschen Mittelstandsfirmen durch heimische Produktion zu ersetzen und dann die Weltmärkte zu erobern“, so Tordoir im BILD-Podcast mit Paul Ronzheimer.

55 Millionen Autos pro Jahr: Chinas Überproduktion gefährdet den Standort Deutschland

Die Zahlen sind alarmierend: China verfügt über eine Produktionskapazität von 55 Millionen Autos jährlich – das entspricht rund 65 Prozent des globalen Automarktes. Bereits jetzt verliert Deutschland monatlich zwischen 10.000 und 15.000 Industriearbeitsplätze. „China ist einer der wichtigsten Faktoren in dieser Entwicklung“, betont Tordoir. Besonders betroffen seien kleine und mittelständische Unternehmen, die hochspezialisierte Industrieprodukte herstellen.

400.000 Industriearbeitsplätze seit 2019 verloren

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) schätzt, dass China seit 2019 rund 400.000 Industriearbeitsplätze in Deutschland gekostet hat. Die EU-Kommission geht sogar davon aus, dass 29 Millionen Arbeitsplätze in der EU durch chinesische Überproduktion bedroht sein könnten – nahezu alle Jobs im verarbeitenden Gewerbe. Tordoir warnt: „China hat die Produktionskapazität, um 55 Millionen Autos pro Jahr zu bauen. Das entspricht ungefähr 65 Prozent des globalen Automarktes.“ Deutsche Firmen seien in China sehr aktiv gewesen, sodass Peking durch Zwang an Technologien gelangte und diese mit eigenen Firmen nachbaute.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

EU diskutiert Schutzmaßnahmen: Zölle und Subventionen als Antwort

Angesichts dieser Entwicklung diskutiert die EU nun über Schutzmaßnahmen. „In der EU wird jetzt diskutiert, Schutzmaßnahmen zu treffen. Das heißt, dass man Ausgleichszölle erhebt auf Industrien, wo man eine Explosion an chinesischen Importen beobachtet“, so Tordoir. Auch Subventionen für deutsche Unternehmen seien denkbar, um gegen die schwer subventionierte chinesische Konkurrenz bestehen zu können. Der Experte räumt ein, dass China auf solche Maßnahmen reagieren werde, doch das sei es wert: „Am Ende geht es um Deutschlands nationales Interesse als Standort und als Volkswirtschaft.“

Handlungsdruck auf Bundesregierung wächst

Trotz der dramatischen Zahlen herrscht in Berlin kein absoluter Vollalarm. Tordoir fordert die Bundesregierung zum sofortigen Handeln auf. Die existenzielle Bedrohung für die deutsche Wirtschaft erfordere entschlossene Gegenmaßnahmen, um den Standort Deutschland zu sichern. Die Diskussion über China-Zölle in der EU könnte ein erster Schritt sein, um die heimische Industrie zu schützen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration