Intel investiert fünf Milliarden Euro in Chipfabrik in Irland
Intel investiert fünf Milliarden Euro in Irland

Der amerikanische Chiphersteller Intel investiert fünf Milliarden Euro in den Ausbau seiner Fabrik in der Nähe von Dublin. Grund ist die hohe Nachfrage nach Prozessoren, die durch den Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgelöst wird. Das teilte der US-Konzern am Montag mit. Die Fabrik in Irland ist die einzige ihrer Art in Europa.

Kapazitäten für KI-Prozessoren werden erweitert

Ziel der Investition ist es, die Kapazitäten für Prozessoren zu erhöhen, wie sie für leistungsstarke KI-Computer benötigt werden. Prozessoren sind das Herz eines jeden Rechners. Intel profitiert dabei von der steigenden Nutzung von CPUs in Rechenzentren, die KI-Modelle trainieren und ausführen.

Intel kämpfte zuletzt mit Verlusten

Die Expansion in Irland ist nicht selbstverständlich. Intel hatte in den vergangenen Jahren schwer zu kämpfen. Pläne für ein bereits angekündigtes, 30 Milliarden Euro teures Werk in Magdeburg gab der Chip-Pionier aus dem Silicon Valley wieder auf. Grund war die schwache Nachfrage nach den Zentralprozessoren (CPUs) des Unternehmens, während die Grafikprozessoren (GPUs) des Rivalen Nvidia stark gefragt waren. Nvidia stieg zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt auf, während Intel wiederholt Verluste schrieb.

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KI-Boom verändert Nachfrage

GPUs sind besonders gut geeignet für das Training von KI-Modellen. Um die KI zu nutzen, verwenden die Betreiber von Rechenzentren inzwischen aber immer mehr CPUs. Davon profitiert Intel nun. Die Investition in Irland soll die Produktion von CPUs für KI-Anwendungen steigern und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken.

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