Lewandowski-Debüt in MLS: Kurioses Eigentor bei Chicago-Niederlage
Lewandowski-Debüt: Kurioses Eigentor bei Chicago-Niederlage

Robert Lewandowski (37) hat sein erstes Spiel in der Major League Soccer (MLS) für Chicago Fire absolviert – und erlebte dabei ein kurioses Eigentor des Gegners. Dennoch unterlag sein Team am Mittwochabend Inter Miami mit 2:3. Der Ex-Bayern-Star war im Sommer ablösefrei aus Barcelona in die USA gewechselt.

Kurioses Eigentor bringt Chicago in Führung

Bereits in der 18. Minute ging Chicago in Führung – allerdings durch einen peinlichen Patzer von Miamis Torwart Rocco Ríos Novo. Nach einem Rückpass von Verteidiger Ian Fray setzte Lewandowski den Keeper unter Druck. Novo verfehlte den Ball, der ihm durch die Beine ins eigene Tor rutschte. 1:0 für Chicago.

„So ein Tor habe ich noch nie gesehen“, kommentierte ein Zuschauer die Szene. Für Lewandowski war es ein kurioser Start in sein US-Abenteuer.

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Suárez dreht das Spiel

Inter Miami zeigte sich jedoch unbeeindruckt. Luis Suárez (39) glich in der 27. Minute per Elfmeter zum 1:1 aus. Nach der Pause legte der Uruguayer nach: In der 51. Minute erzielte er per Abstauber aus kurzer Distanz das 2:1 für Miami. Suárez war damit an beiden Treffern seiner Mannschaft beteiligt.

Chicago schlug zurück: Puso Dithejane, in der 62. Minute für Philip Zinckernagel eingewechselt, traf mit seinem ersten Ballkontakt zum 2:2-Ausgleich.

Plambeck entscheidet die Partie

In der 87. Minute fiel die Entscheidung. Preston Plambeck erzielte sein erstes Karrieretor in der MLS, als er einen Abpraller nach einem Schuss von Suárez ins Netz knallte. Miami feierte damit den fünften Sieg in Serie.

Lewandowski blieb hingegen ohne Torerfolg. Der siebenmalige Bundesliga-Torschützenkönig hatte am 29. Juni bei Chicago unterschrieben. Sein Debüt hatte sich verzögert, da das ursprünglich für Donnerstag angesetzte Spiel gegen Vancouver wegen schlechter Luftqualität auf den 6. Oktober verschoben wurde. Chicago verlor nach drei Siegen in Folge erstmals wieder.

Bei Miami fehlten die argentinischen Stars Lionel Messi (39) und Rodrigo De Paul (32), die am Sonntag mit ihrer Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Spanien verloren hatten.

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