Der 1. FC Nürnberg kann sich erneut über einen Millionen-Nachschlag freuen. Nach dem Transfer von Nathaniel Brown zum FC Bayern München für 50 Millionen Euro zeichnet sich nun der nächste warme Geldregen für einen ehemaligen Club-Spieler ab. Wie Sky berichtet, macht der türkische Meister Galatasaray Istanbul bei Can Uzun (20) von Eintracht Frankfurt ernst.
Galatasaray bietet 40 Millionen Euro
Laut Sky laufen derzeit direkte Gespräche zwischen Uzuns Berater und Galatasaray. Der türkische Spitzenklub bietet demnach 40 Millionen Euro Ablöse. Eintracht Frankfurt will den Offensivspieler jedoch nicht unter 60 Millionen Euro ziehen lassen. Auch der AS Rom und der AC Mailand zeigen Interesse an Uzun.
Can Uzun wechselte 2024 für elf Millionen Euro von seinem Jugendklub Nürnberg zur Eintracht. Der damalige Sportboss Olaf Rebbe sicherte sich geschickt eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent der Ablösesumme – ähnlich wie beim Brown-Deal. Netto bleibt etwas weniger, da analog zum Brown-Transfer bereits geleistete Bonus-Zahlungen der Hessen verrechnet werden.
Nürnbergs Anteil: rund 3,7 Millionen Euro
Zur Sockelablöse von elf Millionen Euro kamen bei Uzun rund drei Millionen Euro mögliche Bonuszahlungen. Einige wurden bereits fällig, etwa für Einsätze in der Champions League und der Nationalmannschaft. Von der tatsächlichen Transfersumme müssen daher rund 13 Millionen Euro abgezogen werden, bevor der Nürnberger Anteil berechnet wird.
Geht man von einer zu erwartenden Ablösesumme von mindestens 50 Millionen Euro aus, bleibt für den FCN ein Nachschlag von etwa 3,7 Millionen Euro. Die Franken hoffen nun, dass Frankfurts Bosse bei Uzun gut verhandeln – denn je teurer Uzun wird, desto mehr Geld landet auf dem Konto des FCN.



