Das Gerücht um einen Wechsel von Hauke Wahl zum VfL Wolfsburg wird immer konkreter. Laut dem Fachmagazin „kicker“ steht der Innenverteidiger des FC St. Pauli vor einem Transfer zum Bundesliga-Mitabsteiger. Demnach sollen sich Spieler und Verein bereits über einen Wechsel einig sein. Fehlt nur noch die Einigung über die Höhe der Ablösesumme.
Vertragssituation entscheidend
Ein entscheidender Faktor ist die Vertragslaufzeit von Wahl. Erst Ende September 2025 hatte der 32-Jährige seinen bis 2025/26 laufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Wie üblich gab der Verein keine genaue Laufzeit bekannt, doch es wird vermutet, dass der Kontrakt bis 2028 gültig ist. Entsprechend hoch könnte die Ablösesumme für die Wölfe ausfallen. Ein konkretes Angebot liegt jedoch noch nicht vor.
St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann kann gelassen abwarten, was aus Wolfsburg kommt. Eine siebenstellige Transfersumme scheint möglich. Angesichts der Tatsache, dass Wahl (Marktwert 1,5 Millionen Euro) 2023 ablösefrei von Holstein Kiel kam, wäre dies ein äußerst lukratives Geschäft für die Hamburger.
Fans verstehen, Spieler hat Verständnis
Während die Fans einen Wechsel von Wahl nach Wolfsburg vielleicht nicht nachvollziehen können, ist es aus Spielersicht durchaus verständlich. In der zweiten Hälfte seiner Karriere möchte der Verteidiger noch einmal einen lukrativen Vertrag mit entsprechendem Gehalt erhalten. Zudem spielt für den Familienmenschen Wahl die Nähe zu Hamburg eine wichtige Rolle, da Wolfsburg in annehmbarer Entfernung liegt.
Trainer-Wechsel könnte Pläne beeinflussen
Allerdings könnte eine weitere Personalie die Transferpläne von Wahl noch beeinflussen. Mit Marcel Rapp steht ein Trainer in Aussicht, der als Nachfolger von Alexander Blessin zum Millerntor kommen könnte. Rapp schätzt Wahl sehr und umgekehrt. Bereits 2023 bedauerte Rapp als Trainer von Holstein Kiel, dass Wahl zum FC St. Pauli wechselte. Sollte Rapp tatsächlich Trainer bei St. Pauli werden, könnte dies Auswirkungen auf die Entscheidung von Wahl haben.



