WM 2034: Saudi-Arabien plant gigantische Protz-Stadien
WM 2034: Saudi-Arabien plant Protz-Stadien

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2034 in Saudi-Arabien verspricht, alle bisherigen Turniere in den Schatten zu stellen. Während die WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA bereits als das größte Turnier der Geschichte gilt, übertreffen die Pläne der Saudis dies noch einmal deutlich. Die Stadionentwürfe sind so gigantisch, dass sie dem Sport selbst die Show stehlen könnten. Hier sind die spektakulärsten Projekte.

König-Salman-International-Stadion

Das König-Salman-International-Stadion wird mit einer Kapazität von 92.760 Zuschauern das größte Stadion der WM 2034 sein. Es ist nach dem amtierenden König Salman bin Abdulaziz Al Saud benannt und soll ab 2029 fertiggestellt werden. Der Bau ist ein Prestigeprojekt, das an die Schlösser König Ludwigs II. erinnert.

König-Fahd-Sports-City-Stadion

Dieses Stadion existiert bereits und wird für die WM modernisiert. Die Sitzplatzkapazität wird erhöht, der Umbau soll noch 2026 abgeschlossen sein. Es ist eines von insgesamt 15 Stadien, die für das Turnier genutzt werden.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Prinz-Mohammed-bin-Salman-Stadion

Der Pixel-Palast in Qiddiya-City besticht durch eine zerstückelte Glasfassade und LED-Wände. Das Stadion liegt auf einem 200 Meter hohen Klippenrand des Tuwaiq-Gebirges und wird das Herzstück eines neuen Unterhaltungsviertels nahe Riad.

New-Murabba-Stadion

Für umgerechnet 43 Milliarden US-Dollar entsteht nicht nur ein Stadion, sondern ein ganzes Stadtviertel. Die Architektur ist an die Rinde des Akazienbaums angelehnt. Baubeginn ist 2027, die Fertigstellung ist für 2032 geplant.

Roshn-Stadion

Das Roshn-Stadion im Südwesten Riads gleicht einem riesigen Smaragd in der Wüste. Die kristallartigen Aufbauten schützen die Zuschauer vor der Sonne. Nach der WM soll es als Gemeinschaftszentrum dienen.

Prinz-Faisal-Bin-Fahd-Stadion

Erst 2019 renoviert, wird das Stadion für die WM erneut umgebaut. Die Kapazität verdoppelt sich von 22.000 auf über 46.000 Plätze. Es ist Teil einer Sportstadt mit Tennisplätzen, Trainingsanlagen und einem Schiedsrichterclub.

South-Riad-Stadion

Dieses Stadion setzt auf Nachhaltigkeit: Dürreresistente Pflanzen, Regenwassernutzung und Solarpaneele sollen den Ressourcenverbrauch senken. Es wird in nur drei Jahren nahe der Hauptstadt gebaut.

König-Saud-Universität-Stadion

Auf dem Gelände der König-Saud-Universität gelegen, wird die Sitzplatzkapazität für die WM erhöht. Die Metallbeschichtung lässt das Stadion je nach Lichteinfall in Braun- und Goldtönen schimmern.

König-Abdullah-Sports-City-Stadion

Bekannt von der FIFA-Klub-WM 2023, wird das „glänzende Juwel“ von 46.800 auf 58.400 Plätze erweitert. Es ist derzeit das größte Stadion des Landes.

Qiddiya-Coast-Stadion

Das Design ist an eine La-Ola-Welle angelehnt. Das Stadion in Dschidda bietet Platz für 46.000 Zuschauer. Allerdings wird wie in Katar 2022 kein Bier ausgeschenkt.

König-Abdullah-Economic-City-Stadion

Von Korallenriffen inspiriert, gehört dieses Stadion zu einer geplanten Millionenmetropole. Der Bau beginnt 2027, bisher leben dort erst rund 10.000 Menschen.

Aramco-Stadion

Das einzige WM-Stadion am Persischen Golf wird vom Ölkonzern Aramco betrieben. Die Dachform ist von Sandwirbeln inspiriert. Die Eröffnung ist für 2026 geplant, 2027 finden dort die Fußball-Asienmeisterschaften statt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration