Zoma-Doppelpack: Warum Klose auf Nürnbergs Top-Stürmer nicht verzichten kann
Zoma-Doppelpack: Klose kann auf Nürnbergs Stürmer nicht verzichten

Der 1. FC Nürnberg bleibt im ersten ernsthaften Testspiel der Saison gegen den italienischen Zweitligisten FC Palermo torlos – wäre da nicht Mohamed Ali Zoma. Der 22-jährige Stürmer erzielte beide Treffer zum 2:2-Unentschieden und unterstrich einmal mehr seine herausragende Bedeutung für das Team von Trainer Miroslav Klose. Schon in der abgelaufenen Rückrunde war der gebürtige Lombarde mit zehn Toren und drei Vorlagen der mit Abstand torgefährlichste Angreifer der Franken.

Zomas Doppelpack rettet Nürnberg gegen Palermo

In der ersten Halbzeit erspielte sich der Club in Südtirol zahlreiche Möglichkeiten, doch nur Zoma traf. Er köpfte artistisch zum 1:0 ein. Nach der Pause war es erneut der pfeilschnelle Rechtsfuß, der im Strafraum gefoult wurde und den fälligen Elfmeter selbst verwandelte. Somit gingen beide Nürnberger Treffer auf sein Konto – eine Abhängigkeit, die Sorgen bereitet. Sportvorstand Joti Chatzialexiou hat eine Schmerzgrenze von mindestens 15 Millionen Euro Ablöse festgelegt. Sollte ein Top-Verein diese Summe bieten, wäre Zoma wohl nicht zu halten.

Zukunft offen: „Wir werden sehen“

Auf die Frage nach einem möglichen Last-Minute-Verkauf antwortet der Ausnahmestürmer stets mit einem standardmäßigen „Wir werden sehen.“ Ein Verbleib beim FCN ist jedoch wahrscheinlich, denn der Teamzusammenhalt ist groß. Wie die BILD erfuhr, haben sich mehrere Leistungsträger bereits unmittelbar nach dem letzten Saisonspiel in Hannover (3:3, ebenfalls Zoma-Doppelpack) auf die neue Saison eingeschworen. Auch deshalb soll Bayern-Leihgabe Javier Fernández (19) seinen Leihvertrag in Nürnberg verlängert haben.

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Nürnbergs Abhängigkeit von Zoma

Das Testspiel gegen Palermo machte deutlich, wie sehr der Club auf die Torgefahr Zomas angewiesen ist. Sollte er den Verein noch in dieser Transferperiode verlassen, stünde Klose vor einem gewaltigen Problem. Die interne Devise lautet daher: alles daran setzen, den 22-Jährigen zu halten. Die Mannschaft hat sich gegenseitig versichert, dass man gemeinsam angreifen will. Ob das reicht, um Zoma von einem Wechsel abzuhalten, bleibt abzuwarten. Der Marktwert des Stürmers ist nach seiner starken Rückrunde enorm gestiegen.

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