Iran-Krieg: Internationale Truppe soll Zugang zu Gaza erhalten
Iran-Krieg: Internationale Truppe erhält Gaza-Zugang

Internationale Truppe erhält Zugang zu Gaza

Das israelische Sicherheitskabinett hat einem Insider zufolge genehmigt, dass eine geplante internationale Stabilisierungstruppe für den Gazastreifen in Gebiete vordringen darf, die nicht unter israelischer Kontrolle stehen. Die Truppe ist Teil eines im Oktober vorgelegten, von den USA unterstützten Plans für die Zukunft des Gazastreifens. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Kämpfe zwischen Israel und der Hamas.

Iran und Oman führen produktive Gespräche über Straße von Hormus

Nach Angaben des iranischen Außenministeriums haben Vertreter des Iran und des Oman am Wochenende in Teheran Gespräche über die strategisch wichtige Straße von Hormus geführt. Die Gespräche seien produktiv gewesen, hieß es. Die technischen und politischen Konsultationen dauerten demnach an. Parallel dazu setzen Irans Revolutionsgarden ihre Kontrolle über ein 240.000 Quadratkilometer großes Gebiet im Persischen Golf durch – etwa zwei Drittel der Fläche Deutschlands. Sechs Handelsschiffe wurden demnach an der Durchfahrt gehindert.

Öltanker nach Minentreffer explodiert

In der Straße von Hormus ist nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim ein Öltanker explodiert, nachdem er auf eine Seemine aufgelaufen war. Der Tanker habe zuvor die vom Iran festgelegte Route verlassen. Von iranischen Behörden lag zunächst keine Stellungnahme vor. Die Explosion erhöht die Spannungen in der bereits angespannten Region weiter.

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Iran droht mit Ausweitung des Konflikts

Irans Armeesprecher Amir Akraminia drohte mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die USA ihre Luftangriffe fortsetzten. Unter Verweis auf die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz sagte er, entsprechende Warnungen hätten sich bereits bewahrheitet. Das Kriegsgebiet reiche bereits von Jordanien bis zu den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Sollten die US-Angriffe anhalten, werde die Zone weiter ausgedehnt. Das iranische Militär habe entsprechende Strategien vorbereitet, auch für den Fall einer großangelegten Luftoperation oder einer Bodenoffensive der USA.

Huthis greifen Saudi-Ölanlagen an

Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben Ölanlagen des saudischen Staatskonzerns Saudi Aramco in den Städten Dschisan und Yanbu mit Raketen und Drohnen angegriffen. Militärsprecher Jahja Sari bezeichnete die Aktion als Vergeltung für Attacken der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition im Jemen. Die Koalition hatte zuvor als Reaktion auf den Beschuss eines unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes „legitime militärische Ziele“ in der jemenitischen Provinz Hudaida angegriffen. Die Regierung Saudi-Arabiens äußerte sich zunächst nicht zu den Angriffen.

Katar normalisiert Schiffsverkehr

Katar hat die Warnungen wegen erneuter iranischer Angriffe aufgehoben und die Schifffahrt wieder normal laufen lassen. Das Transportministerium erklärte, Fahrten für alle Schiffstypen seien ab sofort wieder regulär möglich. Die Betreiber sollten sich jedoch weiterhin an die Vorschriften halten. Zuvor hatte Katar nach iranischen Angriffen zu einer vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten.

Israel tötet Hamas-Polizeichef im Gazastreifen

Die israelische Armee hat nach palästinensischen Angaben den Polizeichef der Hamas im nördlichen Gazastreifen, Abdel-Nasser Al-Makadma, bei einem Angriff in Gaza-Stadt getötet. Makadma war auch als Gouverneur des nördlichen Gazastreifens bekannt. Bei einem weiteren Angriff wurde ein palästinensischer Sanitäter im Flüchtlingslager Nuseirat getötet. Israel hat in den vergangenen Monaten Dutzende Mitglieder der Hamas-Polizei getötet, darunter auch Führungspersönlichkeiten.

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USA und Iran: vorsichtige Gespräche, aber Skepsis

Ein ranghoher iranischer Insider sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Iran wolle seine Angriffe aussetzen, solange die USA ihre Attacken unterbrechen. Die Position Teherans laute „Angriff für Angriff“. Die Botschaft sei den USA übermittelt worden. Es gebe jedoch mehr Skepsis als Optimismus: „Die vorherrschende Meinung ist, dass die Pause eher taktischer Natur und nicht ernst gemeint ist“, so der Insider. Die USA hatten ihre Luftangriffe nach 13 Nächten am Samstag eingestellt. US-Präsident Donald Trump räumte Gesprächen mit dem Iran laut UN-Botschafter Mike Waltz „Spielraum“ ein. Trump selbst erklärte, man spreche miteinander, aber Teheran sei noch nicht zu einer Einigung bereit.

Guterres besucht Syrien und kritisiert Israel

UN-Generalsekretär António Guterres ist zu seinem ersten offiziellen Besuch in Syrien seit 2009 in Damaskus eingetroffen. Er traf den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa und besuchte das berüchtigte Militärgefängnis Sajdnaja. In Bezug auf die von Israel annektierten Golanhöhen sagte Guterres: „Was in der Region um die Golanhöhen passiert, ist absolut inakzeptabel.“ Er betonte, es dürfe keine Verstöße Israels gegen die Souveränität Syriens geben.

Festnahmen im Westjordanland nach tödlicher Schießerei

Nach einer Schießerei im Westjordanland, bei der mindestens vier Palästinenser und zwei israelische Soldaten getötet wurden, nahmen israelische Soldaten Dutzende Palästinenser fest. Der Bürgermeister des Dorfes Tal, Walid Sidan, sagte Reuters: „Die Siedler folgten keiner Route oder einem Pfad, wie sie behaupten. Sie beabsichtigten, die Häuser anzugreifen. Die Leute haben nicht die Konfrontation mit ihnen gesucht; sie haben lediglich ihre Häuser verteidigt, nicht mehr und nicht weniger.“ Die Palästinenserbehörde beschuldigte bewaffnete Siedler der Provokation; das israelische Militär räumte ein, dass einige der Siedler bewaffnet waren.