DocMorris mit Umsatzsprung dank E-Rezept-Boom im zweiten Quartal
DocMorris: Umsatzsprung durch E-Rezept-Boom

DocMorris hat im zweiten Quartal 2026 dank eines stark wachsenden Geschäfts mit rezeptpflichtigen Medikamenten kräftig zugelegt. Der Umsatz stieg um 15,2 Prozent auf knapp 309,7 Millionen Franken, wie die Schweizer Online-Apotheke am Mittwoch mitteilte. Allein das Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten (Rx) schwoll um 45,8 Prozent an. Die Sparte Digital Services legte um 80 Prozent zu.

Unternehmen auf Kurs zur Gewinnschwelle

„Unsere Umsatzdynamik hat im zweiten Quartal 2026 nochmals spürbar an Fahrt aufgenommen“, erklärte Firmenchef Walter Hess. Mit dieser Entwicklung sei das Unternehmen auf Kurs, im laufenden Jahr die Gewinnschwelle auf der Stufe des Betriebsergebnisses (Ebitda) zu erreichen, ergänzte Finanzchef Daniel Wüest. Eine aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr will DocMorris am 19. August veröffentlichen.

JPMorgan verdient Milliarden mit Börsengängen und Investmentbanking

Die US-Großbank JPMorgan Chase hat im zweiten Quartal dank florierender Geschäfte im Investmentbanking und einer Erholung bei Börsengängen deutlich mehr verdient. Der Gewinn des größten US-Geldhauses stieg in den drei Monaten bis Ende Juni auf 21,2 Milliarden Dollar nach 14,99 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Je Aktie entsprach dies einem Ergebnis von 7,70 Dollar nach 5,24 Dollar vor einem Jahr.

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Die Erträge im Investmentbanking kletterten um 30 Prozent und übertrafen damit die eigenen Erwartungen des Geldhauses. JPMorgan profitierte von einer spürbaren Belebung des weltweiten Fusions- und Übernahmegeschäfts sowie von großen Börsengängen. Unter anderem begleitete die Bank das Debüt des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Elon Musk, das mit einer Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar die größte Erstnotiz der Geschichte war.

Kostenanstieg macht Ericsson zu schaffen

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat im zweiten Quartal infolge der Kostensteigerungen Einbußen verzeichnet, dabei aber mehr verdient als erwartet. Der bereinigte Betriebsgewinn sank um sieben Prozent auf 6,52 Milliarden schwedische Kronen (rund 590 Millionen Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 6,42 Milliarden Kronen gerechnet. Der Umsatz fiel um sechs Prozent auf 52,7 Milliarden Kronen und verfehlte damit die Markterwartung von 53,6 Milliarden.

„Wir haben im zweiten Quartal Maßnahmen ergriffen, um die Kosteninflation bei den Komponenten abzumildern“, erklärte der scheidende Konzernchef Börje Ekholm. Da sich die Auswirkungen in den kommenden Quartalen verstärken dürften, „werden wir weiterhin interne Maßnahmen sowie Preisanpassungen vorantreiben, um diesen Effekt abzufedern.“

Vossloh erwartet weniger Umsatz- und Gewinnwachstum

Der Bahntechnikkonzern Vossloh wird vorsichtiger bei seinen Umsatz- und Gewinnprognosen. Den aktuellen Nachfrage- und Kostenentwicklungen könne man sich nicht vollständig entziehen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das zeige sich in geringeren Abrufen aus Rahmenverträgen in einzelnen Ländern. Außerdem dürften sich einzelne Lieferungen in das kommende Jahr verschieben. Zudem könnten höhere Beschaffungs- und Logistikkosten nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden.

Deshalb erwarte das Unternehmen für das laufende Jahr nur noch einen Umsatz zwischen 1,51 und 1,61 (Vorjahr: 1,343) Milliarden Euro – bisher waren 1,56 bis 1,66 Milliarden Euro prognostiziert. Auch das Ebitda soll weniger stark wachsen als bisher erwartet: auf 195 bis 210 (Vorjahr: 179,4) Millionen Euro statt der bislang veranschlagten 215 bis 230 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2026 sei der Umsatz auf 710,1 (582,6) Millionen Euro und das Ebitda auf 80,9 (74,2) Millionen Euro gestiegen, während der Gewinn vor Zinsen und Steuern auf 32,4 (44,9) Millionen Euro gesunken sei.

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