Fed hält Leitzins stabil trotz Trumps Druck auf Zinssenkungen
Fed hält Leitzins stabil trotz Trumps Druck

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins trotz anhaltenden Drucks von Präsident Donald Trump unverändert gelassen. Wie die Währungshüter am Mittwoch mitteilten, bleibt der Leitzins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Damit bleibt die Geldpolitik der Fed angesichts der gestiegenen Inflation weiterhin straff.

Keine Zinssenkung trotz politischer Einflussnahme

Präsident Trump hatte zuletzt mehrfach Zinssenkungen gefordert, um die Wirtschaft anzukurbeln. Auch sein Wunschkandidat für den Fed-Vorsitz, Kevin Warsh, der als geldpolitischer Hardliner gilt, konnte eine Lockerung nicht durchsetzen. Die Fed stellte stattdessen weitere Zinserhöhungen in Aussicht, falls die Inflation nicht wie erwartet zurückgeht.

Inflationssorgen dominieren

Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund einer hartnäckigen Inflation, die zuletzt wieder leicht gestiegen ist. Die Fed betonte in ihrer Erklärung, dass sie die Preisstabilität als ihre vorrangige Aufgabe betrachte. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibe insgesamt robust, was weiteren Spielraum für eine straffe Geldpolitik biete.

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Reaktionen auf den Zinsentscheid

An den Finanzmärkten wurde die Zinspause weitgehend erwartet. Der US-Dollar legte leicht zu, während die Kurse an der Wall Street kaum reagierten. Analysten sehen die Fed weiterhin auf Kurs, die Inflation zu bekämpfen, auch wenn dies politische Spannungen mit sich bringt.

Die nächste Zinssitzung der Fed steht im Juli an. Beobachter rechnen dann mit einer möglichen Zinserhöhung, falls die Inflationsdaten bis dahin keine Entspannung zeigen.

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