Spargelernte in Brandenburg 2025 leicht gesunken, Erdbeeren legen zu
Brandenburg: Spargelernte gesunken, Erdbeeren im Plus

Spargelernte in Brandenburg 2025 leicht rückläufig

Die Brandenburger Landwirte haben in diesem Jahr etwas weniger Spargel geerntet als im Vorjahr. Die Erntemenge betrug nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg 18.500 Tonnen – ein Rückgang um 460 Tonnen im Vergleich zu 2024. Gleichzeitig verringerte sich die Anbaufläche für Spargel um fast 200 Hektar auf rund 3.200 Hektar. „Das ist die geringste Anbaufläche seit 2015“, erklärte eine Sprecherin der Behörde.

Als Hauptgründe für den Rückgang nannte die Sprecherin die anhaltende Trockenheit sowie den Mangel an Saisonarbeitskräften. Die sandigen Böden in Brandenburg, die eigentlich ideal für den Spargelanbau sind, konnten die negativen Einflüsse nicht kompensieren.

Erdbeererträge im Freiland steigen deutlich

Ganz anders entwickelte sich die Ernte bei Freilanderdbeeren. Hier verzeichnen die Statistiker einen deutlichen Anstieg: Die geschätzte Erntemenge liegt nach vorläufigen Zahlen bei 940 Tonnen – ein Zuwachs von rund 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem 657 Tonnen geerntet wurden. Die Anbaufläche wuchs um 24 Hektar auf insgesamt 150 Hektar.

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Damit zeigt sich ein gegenläufiger Trend: Während der Spargelanbau schrumpft, bauen die Landwirte mehr Erdbeeren im Freiland an. Die genauen Ursachen für die unterschiedliche Entwicklung werden noch analysiert.

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