Nestlé findet Investor für Wassergeschäft und steigert Verkaufsmengen
Nestlé findet Investor für Wassergeschäft

Nestlé gliedert Wassergeschäft aus

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé bringt sein Wassergeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Finanzinvestor Platinum Equity ein. Die neue Gesellschaft mit dem Namen Peranel soll mehr als 30 Marken und Produkte umfassen, die in 120 Ländern verkauft werden. Dazu gehören bekannte Mineralwassermarken wie S.Pellegrino, Perrier und Acqua Panna.

Die Transaktion bewertet Peranel mit einem Unternehmenswert von 4,9 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich für Nestlé bei Abschluss der Transaktion ein Mittelzufluss von rund drei Milliarden Euro. Der Abschluss wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 erfolgen.

Verkaufsmengen steigen trotz Preiserhöhungen

Im zweiten Quartal zogen die Verkaufsmengen von Nestlé um 1,8 Prozent an, wie der Hersteller von Nespresso, Maggi und KitKat am Donnerstag mitteilte. Im Vorquartal hatten die Volumen um 1,2 Prozent zugelegt. Dazu kamen Preiserhöhungen von 1,9 Prozent, sodass sich das organische Wachstum auf insgesamt 3,7 Prozent belief.

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Mit Währungs-Gegenwind stieg der Umsatz leicht auf 21,8 Milliarden Franken. Analysten hatten einer vom Unternehmen selbst erhobenen Umfrage zufolge mit einem Umsatz von 21,7 Milliarden Franken und einem organischen Wachstum von 3,6 Prozent gerechnet.

Auswirkungen auf den Markt

Die Ausgliederung des Wassergeschäfts ermöglicht Nestlé eine stärkere Fokussierung auf sein Kerngeschäft. Der Mittelzufluss von rund drei Milliarden Euro stärkt die Bilanz des Konzerns. Die Verbraucher greifen wieder vermehrt zu Nestlé-Produkten, was auf eine Erholung der Nachfrage hindeutet.

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