Die Pelletspreise bewegen sich seit Monaten spürbar nach oben. Am Freitag, dem 17. Juli 2026, liegt der Preis pro Tonne Holzpellets bei 381,91 Euro, wie die Daten von „Heizpellets24“ zeigen. Dies ist der höchste Stand seit Februar 2026, als die Preise mit 400,46 Euro einen Spitzenwert erreichten.
Preisentwicklung im Juli 2026
Die Preise steigen kontinuierlich an: Am 13. Juli kostete eine Tonne noch 374,97 Euro, am 14. Juli 377,07 Euro, am 15. Juli 378,09 Euro und am 16. Juli 381,64 Euro. Seit Monatsanfang haben Verbraucher fast 18 Euro mehr zu zahlen als noch im Juni. Vor einem Jahr lagen die Preise bei etwa 275 Euro pro Tonne, bevor sie ab August kräftig anzogen.
Regionale Preisunterschiede
Die Pelletspreise variieren je nach Bundesland. Im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg, Saarland) zahlen Verbraucher derzeit 389,88 Euro pro Tonne, in der Mitte (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) 385,70 Euro und im Norden/Osten (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) 382,04 Euro. Die Angaben basieren auf einer Bestellmenge von sechs Tonnen, Stand Juli 2026, Quelle: energienutzer.de.
Saisonale Trends und Kaufempfehlung
Grundsätzlich sind Holzpellets in den Sommermonaten günstiger, eine Ausnahme war die Energiekrise 2022. Wer keine oder nur wenige Pellets auf Vorrat hat, sollte jetzt handeln und zumindest eine kleine Menge kaufen. Ein Preisvergleich über Online-Portale wie „energienutzer.de“ oder „Heizpellets24“ kann helfen, den besten Zeitpunkt zu finden.
Die Pelletspreise sind von verschiedenen Faktoren abhängig, darunter Rohstoffkosten, Produktionskosten, Transportkosten und Marktnachfrage. Zertifizierte Pellets garantieren gleichbleibende Qualität und effizienten Heizwert. Trotz der aktuellen Preissteigerungen bleiben Pellets eine kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen, sofern die Heizung effizient arbeitet und das Gebäude gut isoliert ist.



