Beige Book: Fed sieht leichte Konjunkturbelebung und nachlassenden Preisdruck
Fed: Beige Book zeigt leichte Konjunkturbelebung

Die US-Konjunktur hat sich der US-Notenbank zufolge in den vergangenen Wochen leicht belebt. Zudem sei die Beschäftigung gestiegen und die Inflation habe sich möglicherweise abgeschwächt, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht „Beige Book“ der Federal Reserve (Fed) hervorgeht.

Positive Signale bei Beschäftigung und Wachstum

Die befragten Unternehmen rechneten in den kommenden Monaten mehrheitlich mit einem weiteren Wirtschaftswachstum, hieß es in dem Bericht, der auf Daten der zwölf regionalen Notenbanken basiert. Allerdings gebe es eine größere Unsicherheit mit Blick auf die Treibstoffkosten.

Der Bericht erschien zwei Wochen vor der nächsten Zinssitzung der Notenbank, der zweiten unter der Leitung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh.

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Fed-Chef Kevin Warsh zeigt sich optimistisch

Warsh hatte bei seiner Anhörung im Kongress am Dienstag und Mittwoch ein weitgehend positives Konjunkturbild gezeichnet: Demnach wächst die US-Wirtschaft in solidem Tempo und erweist sich trotz des vom Nahost-Konflikt ausgelösten Energiepreisschocks als widerstandsfähig.

Der Wirtschaftsmotor lief auch Anfang des Jahres größtenteils rund. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte endgültigen Daten zufolge auf das Jahr hochgerechnet im Zeitraum von Januar bis März um 2,1 Prozent zu.

Unsicherheit über Treibstoffkosten bleibt

Trotz der positiven Entwicklungen bleibt die Unsicherheit über die Treibstoffkosten ein Risikofaktor. Die Fed beobachtet die Lage genau, um bei Bedarf geldpolitisch reagieren zu können. Die nächste Zinssitzung findet in zwei Wochen statt.

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