Iran-Krieg kostet Bund 101 Mrd. Euro Steuereinnahmen
Iran-Krieg kostet Bund 101 Mrd. Euro Steuereinnahmen

Der deutsche Staat verdient am Iran-Krieg mit? Weit gefehlt! Laut aktuellen Berechnungen wird der Bund durch die geopolitischen Spannungen und den Krieg im Iran bis zu 101 Milliarden Euro an Steuereinnahmen weniger einnehmen. Diese Summe ergibt sich aus den erwarteten wirtschaftlichen Folgen, wie steigenden Energiepreisen, Lieferkettenunterbrechungen und einer möglichen Rezession.

Im März ist das Steueraufkommen zwar leicht gestiegen, doch das lag nicht an den gestiegenen Kraftstoffpreisen an den Tankstellen. Die vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Zahlen spiegeln erst die Verbräuche aus dem Januar wider. Auch in Zukunft wird die Kassenstatistik nicht die Frage beantworten können, inwieweit der Staat an der Krise mitverdient, da sich das Aufkommen nicht auf die einzelnen Güter herunterbrechen lässt.

Die indirekten Effekte des Konflikts, wie geringere Konsumausgaben und Investitionen, werden die Steuereinnahmen langfristig belasten. Experten warnen vor einem deutlichen Rückgang der Unternehmens- und Einkommensteuern, während die Ausgaben für Sozialleistungen und Konjunkturprogramme steigen könnten.

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