Anthropic bereitet Börsengang vor: Wichtige Fakten für Anleger
Der KI-Entwickler Anthropic, bekannt für den Chatbot Claude, hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Prospekt eingereicht. Dies ist ein erster Schritt für einen Börsengang. Das Unternehmen könnte noch vor dem Rivalen OpenAI an die Börse gehen. Anleger fragen sich, was das für sie bedeutet.
Stand des Börsengangs
Anthropic hat den Prospekt vertraulich eingereicht, Details sind nicht öffentlich. Der Zeitpunkt des Börsengangs hängt von den Marktbedingungen ab. Medienberichte deuten auf Oktober 2026 hin. Auch OpenAI strebt noch 2026 an die Börse.
Warum ist Anthropic interessant?
KI beherrscht die Börse. Unternehmen wie Nvidia und Broadcom verzeichnen enorme Kursgewinne. Laut Statista sollen die weltweiten KI-Umsätze von 617 Milliarden US-Dollar (2026) auf 1,42 Billionen US-Dollar (2032) steigen. Bisher konnten Anleger kaum in reine KI-Entwickler investieren. Anthropic ist ein reines KI-Unternehmen ohne andere Geschäfte.
Bewertung und Finanzen
In der letzten Finanzierungsrunde erreichte Anthropic eine Bewertung von 965 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Siemens ist rund 244 Milliarden US-Dollar wert. Der Umsatz soll im zweiten Quartal 2026 bei 10,9 Milliarden US-Dollar liegen. Anfang 2025 lag der Jahresumsatz noch bei einer Milliarde US-Dollar. Anthropic könnte bald profitabel sein.
Aktie kaufen und Dividende
WKN und ISIN sind noch nicht bekannt. Der Aktienkurs wird kurz vor dem Börsengang festgelegt. Eine Dividende ist unwahrscheinlich, da Gewinne reinvestiert werden. Privatanleger können die Aktie über jedes Depot kaufen, sobald sie gelistet ist. Eine Zeichnung vor Börsenstart ist noch unklar.
Risikohinweis: Aktieninvestments sind risikobehaftet, ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.



