KI-Kosten im Griff: So wehren sich Unternehmen gegen hohe Preise
KI-Kosten senken: Unternehmen lernen, Preise zu vergleichen

Die großen KI-Labore wie OpenAI, Anthropic und Google haben den KI-Boom erst möglich gemacht – doch nun wehren sich Kunden gegen die explodierenden Kosten. In einer Umfrage der Unternehmensberatung KPMG gaben etwa zwei Drittel der befragten Firmen an, dass sie die Kosten rund um KI nicht vollständig nachvollziehen können. Das berichtet das Handelsblatt in seinem großen Freitagstitel.

Kunden lernen, Modelle zu vergleichen und Kosten zu steuern

Bislang diktierten die großen KI-Labore Tempo und Preise. Die Kunden experimentierten, zahlten und hofften, dass sich am Ende alles rechnet. Jetzt ist die Testphase vorbei, und die Kunden achten genauer auf die Kosten. Sie lernen, Modelle zu vergleichen, Kosten zu steuern und Abhängigkeiten zu begrenzen. „Der Einsatz von OpenAI und Anthropic wird teuer“, so das Handelsblatt. „Auch wenn das niemand so offen aussprechen will, hat das bestimmt damit zu tun, dass beide Firmen in diesem Jahr an die Börse streben.“

Rückmeldungen von Mittelständlern bis zu Dax-Managern

Die Redaktion hat Rückmeldungen von vielen Lesern erhalten, die von spannenden KI-Projekten berichten, aber auch von stetig steigenden Kosten. Diese Rückmeldungen kamen von Mittelständlern bis hin zu Spitzenmanagern von Dax-Konzernen. Das Handelsblatt widmet dem Thema KI-Kosten daher seinen großen Freitagstitel.

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Kostenexplosion ist nicht bedrohlich, sondern folgerichtig

Die Entwicklung sei nicht bedrohlich, sondern genau richtig, kommentiert die Redaktion. Die Kunden hätten nun die Möglichkeit, Preise zu vergleichen und ihre Ausgaben zu kontrollieren. Die KI-Labore stehen unter Druck, ihre Preise zu rechtfertigen, während sie selbst auf IPO-Kurs sind. Die Umfrage von KPMG unterstreicht den Handlungsbedarf: Zwei Drittel der Firmen haben keinen vollständigen Überblick über ihre KI-Kosten.

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