K+S kauft Salzgeschäft von Qemetica für bis zu 380 Millionen Euro
K+S übernimmt Salzsparte von Qemetica für 380 Mio. Euro

Der Kasseler Düngemittel- und Salzhersteller K+S baut sein Salzgeschäft mit einer Übernahme in Polen und Deutschland aus. Für bis zu 380 Millionen Euro kauft das Unternehmen die entsprechende Sparte vom polnischen Chemiekonzern Qemetica, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Details zur Transaktion

Der endgültige Kaufpreis hängt vom Geschäftserfolg in den Jahren 2026 und 2027 ab und liegt zwischen 350 und 380 Millionen Euro. Der Abschluss der Transaktion, die noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss, wird für das erste Quartal 2027 erwartet.

Stärkung der Marktposition in Europa

Mit dem Zukauf der Standorte im polnischen Janikowo und im sachsen-anhaltischen Staßfurt will K+S seine Marktposition in Europa stärken und sich zusätzliches Wachstum in Mittel- und Osteuropa sichern. Die Qemetica-Werke stellen mit rund 400 Mitarbeitern vor allem Spezialsalze für die Lebensmittelindustrie und zur Wasserenthärtung her. Im vergangenen Jahr erzielte der Bereich einen Umsatz von rund 125 Millionen Euro und einen operativen Gewinn (Ebitda) von knapp 50 Millionen Euro.

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Finanzierung der Übernahme

Zur Finanzierung der Übernahme prüft K+S verschiedene Instrumente am Kapitalmarkt. Sollte bis zum Abschluss der Transaktion keine entsprechende Finanzierung stehen, könne der Konzern auf bestehende Liquidität und zugesagte Kreditlinien zurückgreifen. Dies unterstreicht die solide finanzielle Basis des Unternehmens.

Die Übernahme ist die erste größere Akquisition von K+S seit langem und signalisiert den strategischen Fokus auf das Salzgeschäft. Analysten bewerten den Schritt positiv, da er das Portfolio des Konzerns stärkt und neue Absatzmärkte erschließt.

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