Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird heute (Dienstag, 9.55 Uhr) zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow erwartet. Nach einer geplanten Rede will er am Vormittag mit führenden Unternehmensmanagern diskutieren. Zu den Teilnehmern zählen unter anderem der Halbleiterhersteller Infineon aus Dresden und der Höchstspannungsnetz-Betreiber 50Hertz Transmission. Auch Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat seine Teilnahme an dem Wirtschaftsforum angekündigt.
Krise der deutschen Industrie im Fokus
Seit Sonntag diskutieren bei der Konferenz in Bad Saarow Regierungspolitiker mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Unternehmen über Chancen und Probleme der wirtschaftlichen Entwicklung. Die deutsche Wirtschaft kommt aus ihrer Schwächephase nicht heraus. Die Folgen des Iran-Krieges bremsen einen möglichen Aufschwung zusätzlich aus. Die Industrie befindet sich im Krisenmodus, und die Teilnehmer suchen nach Lösungen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Wichtige Akteure vor Ort
Neben dem Bundeskanzler werden auch zahlreiche Vorstandsvorsitzende großer Konzerne erwartet. Die Gespräche sollen sich auf konkrete Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen konzentrieren. Besonders die Energiepolitik und die Sicherung von Lieferketten stehen im Mittelpunkt der Diskussionen. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den direkten Austausch zwischen Politik und Wirtschaft.
Die Konferenz dauert noch bis zum Abend an. Weitere Ergebnisse werden im Laufe des Tages erwartet.



