Metallica-Konzerte in Frankfurt und Berlin: Fast 10.000 Fans spenden Blut
Die legendäre Band Metallica hat bei ihren drei Konzerten in Deutschland im Mai nicht nur musikalisch begeistert, sondern auch einen bedeutenden sozialen Beitrag geleistet. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) rief die Band eine Blutspendeaktion ins Leben, die auf überwältigende Resonanz stieß. Fast 10.000 Fans folgten dem Aufruf und spendeten in DRK-Zentren in Frankfurt und Berlin Blut. Als Dankeschön erhielten sie ein limitiertes T-Shirt der Band.
Hintergrund der Aktion „Bleeding Me“
Der Name der Aktion lehnt sich an den Metallica-Song „Bleeding Me“ vom Album „Load“ aus dem Jahr 1996 an. In dem Lied verarbeitet Sänger James Hetfield seine Alkoholsucht. Obwohl der Song bei den Deutschland-Konzerten nicht gespielt wurde, diente er als passendes Motto für die Blutspendeaktion. Die Stiftung der Band, All Within My Hands, organisierte die Aktion zusammen mit dem DRK.
Großer Erfolg und viele Erstspender
Martin Oesterer, Bereichsleiter Spenderbeziehungsmanagement beim DRK, zeigte sich begeistert: „Die Resonanz der deutschen Metallica-Fans war fantastisch! Dank Metallica hat sich die Zahl der Erstspender mehr als verdoppelt – besonders wichtig in Zeiten des demografischen Wandels.“ Die Aktion trug dazu bei, neue Blutspender zu gewinnen, was angesichts der alternden Bevölkerung von großer Bedeutung ist.
Internationale Blutspendeaktionen der Band
Metallica führt solche Blutspendeaktionen bereits seit einiger Zeit durch. Während ihrer US-Tour zwischen Juli 2025 und Februar 2026 spendeten über 25.000 Fans Blut, darunter 16 Prozent Erstspender. Die Aktion in Deutschland war ein weiterer Meilenstein in diesem Engagement.
Rekord im Berliner Olympiastadion
Neben der Blutspendeaktion sorgte Metallica auch für einen Besucherrekord. Im Berliner Olympiastadion lockte die Band 94.000 Fans an – die höchste Zuschauerzahl, die jemals in der Hauptstadtarena erreicht wurde. Die Konzerte in Frankfurt und Berlin waren Teil einer kurzen Deutschland-Tournee, bei der die Band auch musikalische Überraschungen bot, wie Coverversionen von Rammstein und Accept.



